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Wüstenrot kündigt Bausparverträge

Wüstenrot Kündigung prüfen

Auch dieses Jahr versuchen Bausparkassen alte, für sie teure Bausparverträge zu kündigen. BS Verträge, die entweder seit 10 Jahren oder mehr ihre Zuteilung erreicht haben oder die ihre Ansparsumme bereits eingezahlt haben. Aktuell sind die Zinsen in einer solchen Tiefphase, dass die Bausparkassen für jeden teuren Vertrag dankbar sind, den sie nun los werden können. Wüstenrot macht da keine Ausnahme.

Weiterhin kündigen derzeit auch LBS, Schwäbisch Hall und die BHW hochverzinzte Altverträge.

Viele Bausparvertrag Kündigungen unwirksam

Die meisten Fachanwälte sind sich einig darüber, dass viele Kündigungen nicht wirksam sind. Auch Fachanwältin für Bank- und Kapitalrecht RAin Zinke sagt dazu folgendes:


Wir folgen der Auffassung des Landgerichts Frankfurt. Gemäß § 5 der Allgemeinen Bausparbedingungen gilt folgendes: Möchte der Bausparer das Darlehen nach Zuteilungsreife nicht annehmen, wird der Bausparvertrag fortgesetzt, sprich weiter bespart. art. Wird der Vertrag fortgesetzt, kann der Bausparer seine Rechte aus der Zuteilung jederzeit wieder auf Antrag geltend machen. Ein allgemeines Kündigungsrecht bei fallenden Zinsen haben sich die Bauparkassen in Ihren ABBs dagegen nicht vorbehalten. Deshalb gilt: Bausparverträge, bei denen die Bausparsumme noch nicht vollständig erreicht ist, dürfen von den Bausparkassen nicht gekündigt werden.

Interhyp Zinskommentar 26.03.2010

Zinskommentar der Interhyp:

Aktuelle Konditionen bei den Bauzinsen



nominal effektiv + / -
5 J 2,69 % 2,72 % +0,03 %
10 J 3,51 % 3,57 % +0,02 %
15 J 3,93 % 4,00 % -0,02 %
20 J 4,10 % 4,19 % 0,00 %
25 J 4,18 % 4,28 % 0,00 %




Nachdem die US-Notenbank auch diesen Monat die Leitzinsen nicht angehoben hat und zugleich in ihrer Rhetorik darauf schließen lässt, dass in 2010 kaum mit einer Anhebung zu rechnen ist, haben die Anleger ihre Investitionen in verschiedenen risikobehafteten Assetklassen nochmals verstärkt. Eigentlich wollen die Notenbanken mit Nullzinsen die Investitionstätigkeit der Unternehmen stützen und den Banken die Kreditvergabe leichter machen. Da derzeit aber aufgrund der schwachen Nachfrage niemand investiert und die Kreditnachfrage der Unternehmen folglich gering ist, bleibt dieses Ziel nur ein Nebenschauplatz. Der viel größere Effekt der Nullzinspolitik spielt sich auf der Anlageseite ab. Dort merken momentan Hunderte Millionen Sparer von den USA über Euroland bis nach Hongkong, dass sie für ihre kurzfristigen Geldanlagen bei Banken praktisch kaum Verzinsung bekommen. Wurde noch vor zwei Jahren das Parken von Liquidität mit 3 - 5% bezahlt, so haben die Leitzinssenkungen zu Einlagenzinsen geführt, die nur selten über 1% liegen. Damit wirken plötzlich lange Laufzeiten von Staatsanleihen, die zwar historisch gesehen extrem tiefe Zinsen bieten, mit 3 - 4% attraktiv. Unternehmensanleihen mit sehr schwacher Bonität sehen bei 5 - 6% plötzlich wie Schnäppchen aus. Und auch Aktienwerte, die Dividenden bezahlen, erscheinen als smartes Investment. In Hongkong haben mit demselben Argument Immobilienpreise im Jahr 2009 um 45% zugelegt. Damit bietet sich ein sonderbares Bild: In einer Welt, die gerade von der schlimmsten Finanzkrise seit 80 Jahren getroffen wurde, in der das Wirtschaftswachstum nur mit gigantischen staatlichen Rettungspaketen wieder in Gang gebracht werden kann, in der die Staaten tief in der Verschuldungsfalle sitzen, steigen sämtliche Anlageklassen gleichzeitig. Die krampfhafte Suche nach Rendite macht derzeit für die Risiken blind. Potentielle Kursverluste bei steigenden Zinsen oder fallenden Aktienkursen werden mit dem Argument der guten laufenden Verzinsung ausgeblendet. Den Notenbanken und Politikern kommt das nur recht. Vielleicht gelingt es ihnen im Zusammenspiel auf diese Weise, die Staatsschulden zu Tiefstzinsen in lange Laufzeiten zu übertragen und an der Börse notwendiges Eigenkapital zur Restrukturierung ganzer Branchen bei hohen Kursen zu erwerben. Wenn es dann am Ende sogar gelingen würde, die Wirtschaft wieder zum Wachsen zu bringen, wird Inflation aufkommen und Leitzinserhöhungen sind notwendig. Spätestens dann platzt die Blase am Rentenmarkt und auch der Aktienmarkt wird ebenfalls kräftig leiden. Den Preis zahlen dann wieder einmal die Investoren, die auf die vorausschauende Politik der Notenbanken vertraut haben.

Für Baufinanzierungskunden dagegen sind die aktuell tiefen Zinsen ein Segen. Wir befinden uns praktisch in allen Laufzeiten am untersten Ende der Bandbreite, die wir in den vergangenen 50 Jahren gesehen haben. Es kann daher kein Fehler sein, auf Sicherheit zu setzen und dieses Zinsniveau mit langfristigen Zinsbindungen abzusichern. Baufinanzierungskunden müssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Sie sollten sich deshalb auf keine Spekulation einlassen, wenn die Wahrscheinlichkeiten schief verteilt sind. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht über eine höhere laufende Tilgung schon heute eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko, später zu deutlich höheren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu müssen, wird damit bereits bei Abschluss ausgeschlossen. Grundsätzlich empfehlen wir bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von mindestens 2% zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.


Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Infoquelle:
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Interhyp Zinskommentar vom 19.03.2010

Bauzinsen - Interhyp Zinskommentar


nominal effektiv + / -
5 J 2,69 % 2,72 % +0,03 %
10 J 3,55 % 3,61 % +0,03 %
15 J 3,95 % 4,02 % 0,00 %
20 J 4,16 % 4,23 % 0,00 %
25 J 4,28 % 4,36 % +0,05 %


Auch diese Woche war an den Märkten zu beobachten, dass sowohl Aktien als auch langfristige Staatsanleihen an Wert zugenommen haben und von Investoren gesucht wurden. Der DAX hat die 6000er Hürde genommen und der Bundfuture-Kontrakt die Hürde von 123 Punkten. Investoren scheinen also gleichzeitig an steigende Unternehmensgewinne, die ja eine nachhaltige Wirtschaftserholung unterstellen, und an weiterhin tiefe Notenbankzinsen, die aber nur bei einem Ausbleiben gerade dieser Wirtschaftserholung gesichert sind, zu glauben. Die Entscheidung der US-Notenbank, diese Woche die Leitzinsen unverändert nahe Null zu belassen, hat die Argumente der Konjunkturpessimisten unterstützt und zu Käufen am Rentenmarkt geführt. In Euroland, das ja konjunkturell deutlich hinter den USA herhinkt, gibt es für die Europäische Zentralbank ebenfalls derzeit keinerlei Spielraum. Somit treten die Inflationsbefürchtungen, die in der Tagespresse sehr stark diskutiert werden, für die meisten großen und professionellen Investoren in den Hintergrund. Dominant sind vielmehr die Überlegungen, dass bei extrem tiefen Geldmarktzinsen und einer sehr steilen Zinskurve der Kauf von langlaufenden Anleihen eine lohnende Investition bleibt. Da ein Teil der Marktteilnehmer aber bei guten Konjunkturdaten gerne Short-Positionen am Rentenmarkt aufbaut und gegen das historisch tiefe Zinsniveau wettet, kommt es auch immer wieder zu erzwungenen Eindeckungen dieser Shorts und damit zu einer vorerst überraschend stabilen Situation bei den langfristigen Kapitalmarktzinsen. Mittelfristig wird sich aber herausstellen, dass eine Partei falsch liegt. Haben die Konjunkturpessimisten recht, wird der Aktienmarkt ins Straucheln kommen. Erholt sich die Konjunktur, werden die Notenbanken die lange aufgeschobenen Leitzinserhöhungen starten. In Folge dessen werden alle Anleiheinvestoren durch die gleiche Tür den Markt verlassen wollen. Auch wenn eine Voraussage des Timings extrem schwierig ist, dieser Tag wird kommen.

Baufinanzierungskunden, die in Zeithorizonten von 20-30 Jahren denken müssen, um monatliche Zahlungen zu leisten, sollten sich auf keine Spekulation einlassen, wenn die Wahrscheinlichkeiten schief verteilt sind. Historisch gesehen liegen die Baugeldzinsen für alle Laufzeiten ganz am unteren Ende der Bandbreite, die wir in den vergangenen 50 Jahren gesehen haben. Um keine negativen Überraschungen zu riskieren, ist es zu empfehlen, zumindest einen großen Teil der künftigen monatlichen Belastung langfristig festzuschreiben. Je höher die Kalkulationssicherheit, desto ruhiger können Immobilienkäufer und Bauherren schlafen. Wir raten daher zu einer Festschreibung von zumindest 10 Jahren. Gefragt sind momentan auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht über eine höhere laufende Tilgung eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko später zu deutlich höheren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu müssen, wird damit bereits heute ausgeschlossen. Grundsätzlich empfehlen wir bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2% zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Infoquelle :
Newsletter
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Interhyp Zinskommentar vom 12.02.2010

Bauzinsen - Interhyp Zinsen

nominal effektiv + / -
5 J 2,90 % 2,94 % 0,00 %
10 J 3,65 % 3,71 % 0,00 %
15 J 3,95 % 4,02 % 0,00 %
20 J 4,28 % 4,36 % 0,00 %
25 J 4,31 % 4,40 % -0,02 %


Auch diese Woche wurden die Bewegungen am Zinsmarkt von der Griechenland-Krise dominiert. Die europäischen Politiker haben inzwischen die Brisanz dieses Themas erkannt und versuchen jetzt mit Worten und vagen Ankündigungen die Spekulation über Griechenland und den Euro zu stoppen. Zwar ist es ihnen mit Unterstützungsbekundungen momentan gelungen die Risikoprämien, die Investoren für griechische Anleihen verlangen, wieder zu stabilisieren - der Druck auf den Euro hat aber noch nicht nachgelassen. Mit einem Wechselkurs von derzeit 1,35 gegenüber dem Dollar hat der Euro seit Beginn der Defizitdiskussion rund 10% gegenüber der US-Währung verloren. Europäischen Exporteuren ist das zwar recht, die Dynamik des Euro-Rückgangs zeigt aber vor allem, welche Verunsicherung gerade in Bezug auf die Stabilität der europäischen Währungsunion entstanden ist. Dabei ist besonders auch die EU-Kommission zu kritisieren, die in einer unentschuldbaren Nachlässigkeit jahrelang völlig falsche Defizitzahlen der Griechen akzeptiert hat und damit das Vertrauen in EU-Statistiken unterminiert hat. Da noch dazu im vierten Quartal der zarte Aufschwung in Europa schon wieder in Stagnation übergegangen ist, entscheiden sich auch aus diesem Grund mehr Investoren für Dollar-Anlagen. Griechenland hat das Thema Defizitabbau in Euroland zum großen Diskussionspunkt gemacht. Wenn die Regierungen diesen Defizitabbau in den nächsten Jahren ernsthaft umsetzen wollen, wird das Wachstum kosten. Es wird weder Spielraum für große Konjunkturpakete noch für Steuersenkungen geben. Das bedeutet, dass sowohl die öffentliche wie auch die private Nachfrage wenig Impulse setzen werden. So werden auch die Leitzinsen tief bleiben. Bei den langen Laufzeiten wird es zu großen Schwankungen kommen, da sich Deflationsangst und Angst vor Stagflation immer wieder abwechseln werden.

Für Baugeldkunden bedeutet das vorerst noch günstige Zinsen, die es zu nutzen gilt. Die meisten Finanzierungen laufen aber rund 25 Jahre bis zur endgültigen Rückzahlung. Daher ist es mit erheblichen Risiken verbunden, wenn man zu kurze Laufzeiten wählt. Dieses Risiko sollten deshalb gerade Käufer mit engen Budgets ausschließen und mit langen Zinsbindungen heute schon die monatlichen Belastungen auf lange Zeit festzurren. Risikofreudigere Finanzierungskunden können auch Kombinationen aus kurzen und langen Zinsbindungen wählen. Das senkt die monatliche Belastung und gibt Flexibilität bei größeren Sondertilgungen. Wir empfehlen, die tiefen Zinsen grundsätzlich für höhere Tilgungen zu nutzen und damit die Gesamtlaufzeit der Finanzierung abzukürzen. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten und dem optimalen Einsatz von Fördermitteln lässt sich hier zusätzlich Geld sparen. Das Ziel sollte immer eine möglichst rasche Entschuldung sein.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Infoquelle:

Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Interhyp Zinskommentar vom 30.10.2009

Bauzinsen

Zinskommentar der Interhyp AG vom 30.10.09

nominal effektiv + / -
5 J 2,90 % 2,94 % 0,00 %
10 J 3,76 % 3,83 % 0,00 %
15 J 4,20 % 4,28 % 0,00 %
20 J 4,40 % 4,50 % -0,06 %
25 J 4,47 % 4,59 % 0,00 %


Gespannt verfolgen die Investoren und die Notenbanken derzeit die Konjunkturindikatoren und die Preisentwicklung in den verschiedensten Asset-Klassen. Da sowohl die Leitzinsen als auch die Renditen von längerfristigen Staatsanleihen in den USA und in Europa auf oder nahe den historischen Tiefständen stehen, steigt die Nervosität der Anleger in Bezug auf ihre Positionierung am Anleihemarkt. Die enormen Staatsdefizite führen zu nie dagewesenen Volumina an neu aufgelegten Staatsanleihen - und dies zu einem Zeitpunkt, an dem die Renditen historisch tief sind. Nur wenn genug Anleger kaufen, können sich die Zinsniveaus auf diesen tiefen Niveaus halten. Derzeit sorgt die Nullzinspolitik der Notenbanken dafür, dass Anleger für Cash praktisch keine Zinsen mehr bekommen und daher in längere Laufzeiten oder höhere Risikoklassen gedrängt werden. Das stützt die Nachfrage. Aber was passiert, wenn die Notenbanken die Liquidität doch wieder einsammeln müssen, um die mittelfristigen Inflationserwartungen zu kontrollieren? Wer wird noch 10-jährige Bundesanleihen bei 3,30% kaufen, wenn für Cash mal wieder 3% bezahlt werden? Auf fallende Zinsen zu setzen ist, bezogen auf den Zinszyklus der letzten 60 Jahre, eine gewagte Wette. Jeder, der das tut, rechnet implizit mit einem Japan-Szenario für Europa und die USA: eine lange Phase von Stagnation und Deflation. Gerade weil dieses Szenario auch das von den Notenbanken am meisten gefürchtete ist, werden sie länger als erwartet bei der Nullzinspolitik bleiben. Das stützt vorerst auch die langfristigen Zinsen, aber die Nervosität auf der Inflationsseite wird dadurch immer stärker werden. Wir erwarten daher für die nächsten Monate gerade bei den langen Laufzeiten kräftige Schwankungen.

Baugeldkunden sollten keineswegs spekulieren, sondern sorgsam mit ihrem Budget die monatliche Belastung über die nächsten 20 bis 25 Jahre planen. Da es sich bei der Baufinanzierung um eine sehr langfristige finanzielle Verpflichtung handelt, ist es entscheidend, sich gegen Zinsanstiege und zukünftig überraschend hohe Belastungen zu schützen. Wir bleiben daher bei unserer Empfehlung, zumindest einen großen Teil der Kreditsumme mit langen Zinsbindungen abzusichern. Wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist auch die Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten und der optimale Einsatz von Fördermitteln. So können Kombinationen aus 5-jährigen und 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen sehr sinnvoll sein, weil sie hohe Kalkulationssicherheit mit einer niedrigeren monatlichen Belastung und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung verbinden. Besonders gefragt sind derzeit sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere vereinbarte Tilgung führt dabei zu Konditionsvorteilen.


Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Infoquelle
Newsletter Interhyp AG
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Zinskommentar zur Anschlussfinanzierung

Anschlussfinzanzierung:
Zinskommentar für Bauzinsen:

Effektivzinsen (29.09.2009 11:58)

--------------------------5 J -- 10 J -- 15 J

--------------heute 3,03 - 3,87 - 4,28

in 06 Monaten 3,03 - 3,91 - 4,28%
in 12 Monaten 3,31 - 3,93 - 4,28%
in 24 Monaten 3,61 - 3,97 - 4,28%
in 36 Monaten 3,61 - 3,97 - 4,28%

Seit Monaten senden Aktien- und Anleihemarkt sehr unterschiedliche Signale an die Investoren. Die stärkste je gesehene Kurserholung hat seit März die großen Aktienindizes in nur sechs Monaten um über 50% ansteigen lassen. Diese V-förmige Erholung müsste jetzt auch von der Realwirtschaft nachvollzogen werden, damit sich nicht in einigen Monaten herausstellt, dass die Fantasie der Aktienanleger viel zu groß war. Gleichzeitig liegen die Renditen von langfristigen Staatsanleihen heute tiefer als im März, obwohl niemals in der Geschichte das Angebot an neuen Staatsanleihen und Unternehmensanleihen größer war als in diesen sechs Monaten. Auch wenn die Geldmarktzinsen inzwischen unter einem Prozent liegen, ist es doch sehr überraschend, dass die Investoren in Zeiten einer bewussten und auch öffentlich zugegebenen Gelddruckaktion der Notenbanken keine höhere Risikoprämie für langfristige Schuldtitel verlangen. Der Verdacht liegt nahe, dass die Großzahl der Investoren auf die altbekannten Krisenbekämpfungsmaßnahmen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank, nämlich die Leitzinsen kräftig zu senken, mit ihrem altbekannten Reflex reagieren: dies als Aufforderung zu sehen, sämtliche Anlageklassen zu kaufen und versorgt mit kostenloser Finanzierung zu spekulieren. Die Überschussliquidität im System, die ja zur Krise geführt hat, ist damit ein Jahr nach der Krise noch höher als zuvor und muss von den Zentralbanken irgendwann wieder eingesammelt werden. Wenn damit begonnen wird, kommt der echte Stabilitätstest für den Aktien- und Rentenmarkt. Bis dahin muss jedem Baufinanzierungskunden bewusst sein, dass er ganz klar auf Deflation setzt, wenn er die aktuell tiefen Zinsniveaus nicht zur langfristigen Absicherung seiner Kreditkonditionen nutzt. Denn kommt es nur ansatzweise zu einem Aufflackern von Inflationsbefürchtungen und zu ersten Zinsanhebungen der Notenbanken, dann werden die langen Zinsbindungen sehr deutlich nach oben ausschlagen.

Wir raten Anschlussfinanzierern daher, Tage mit Zinsausschlägen nach unten konsequent zur Absicherung ihrer Konditionen zu nutzen. Der jüngste Zinsrutsch bietet Immobilienbesitzern mit laufender Finanzierung sehr attraktive Chancen: Wer zwischen Mitte 1999 und Ende 2000 finanzierte, hat in einem Zinsumfeld von 6 Prozent und mehr abgeschlossen. Diese Kunden haben nun die Möglichkeit, sich ihre Zinsverlängerung zu Konditionen von deutlich unter 5 Prozent für alle Laufzeiten zu sichern. Wer für die Anschlussfinanzierung eine Zinsbindung von 10 Jahren benötigt, erhält momentan einen Vorteil von bis zu zwei Prozentpunkten gegenüber der laufenden Finanzierung. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei zu Konditionsvorteilen. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website. Die Spezialisten für Anschlussfinanzierungen bei Interhyp können auf mehr als 100 Banken zugreifen und die nächste Zinsperiode optimieren. Sie stehen Ihnen für die individuelle Diskussion jederzeit gerne zur Verfügung.

Zinstendenz:
kurzfristig (1-2 Wochen): seitwärts
mittelfristig (3 Monate): aufwärts


Infoquelle: Newsletter Interhyp
Autor: Robert Haselsteiner , Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Interhyp Zinskommentar vom 25.09.09

Bauzinsen:

Interhyp Zinskommentar
:

nominal effektiv + / -
5 J 3,01 % 3,05 % -0,01 %
10 J 3,76 % 3,83 % 0,00 %
15 J 4,18 % 4,25 % 0,00 %
20 J 4,42 % 4,51 % 0,00 %
25 J 4,43 % 4,55 % 0,00 %


Die nervöse, schwankungsanfällige Stimmung an den Zinsmärkten blieb uns auch diese Woche erhalten. Sehr gemischte Konjunkturindikatoren in den USA und Europa machen es den Investoren schwer, sich eine klare Meinung zu bilden. Enttäuschende Zahlen vom US-Immobilienmarkt haben den Wachstumspessimisten neue Nahrung gegeben. Weiter ansteigende Stimmungsindikatoren in Deutschland unterstützen dagegen das Lager der Optimisten. Die Notenbanken spielen vorerst auf Zeit und haben auch diese Woche wieder betont, dass sie die Leitzinsen noch tief und die Liquiditätsversorgung noch hoch halten müssen, um die Verbesserungen nicht im Keim zu ersticken. Gleichzeitig sind sie sich aber auch der Gefahr bewusst, dass die aktuelle Liquiditätsschwemme zu Nullzinsen schon wieder Anreize für die Spekulanten an den Kapitalmärkten schafft. Damit wird auch die Diskussion über Deflations - versus Inflationsgefahr immer intensiver geführt. Ein Trend ist derzeit nicht klar auszumachen. Die USA und England unternehmen nichts, um ihre immer schwächer werdenden Währungen zu stützen. Offensichtlich sieht man einen schwächeren Dollar und ein schwaches Pfund als einfache Möglichkeit, die eigenen Wachstumsprobleme zu lösen. Den Preis zahlen damit immer stärker die Europäer, deren Exporte in Gefahr geraten. Wachstum in Europa wird so immer schwerer erreichbar. Diese Überlegungen halten daher vorerst auch die Euro-Zinsen für lange Laufzeiten stabil. Der große Unsicherheitsfaktor für die langen Zinsen bleibt die potentielle Furcht der Investoren vor unkontrollierbar hohen Staatsschulden und damit Vertrauensverluste in den mittelfristigen Wert einzelner Währungen. Diese Nervosität wird immer wieder zu Aufwärtskorrekturen am Rentenmarkt wie im Verlauf der vergangenen Woche führen.

Vor diesem Hintergrund bleibt es daher riskant, auf sinkende Baufinanzierungskonditionen zu spekulieren. Wir empfehlen, Tage mit sinkenden Konditionen konsequent zu nutzen und damit Kalkulationssicherheit zu erreichen. Der Wettbewerb unter den Banken führt weiterhin zu sehr attraktiven Konditionen über alle Laufzeiten. Besonders wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist die Wahl der richtigen Finanzierungsstruktur in Bezug auf Laufzeiten, Tilgungsmöglichkeiten und Einsatz von Fördermitteln. So können Kombinationen aus 5-jährigen und 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen sehr sinnvoll sein, weil sie hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung kombinieren. Besonders gefragt sind derzeit Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei wegen der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Auch sogenannte Kombi-Darlehen werden momentan gerne gewählt, da sie von den tiefen Geldmarktzinsen profitieren. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 100 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.


Infoquelle: Interhyp AG
Autor: Robert Haselsteiner

Aktuelle Anschlussfinanzierung 2009

Anschlussfinanzierung:

Interhyp Bauzins Kommentar 26.08.2009


---------- 5 J - 10 J - 15 J

heute 3,30 - 4,01 - 4,44

in 6 Monaten 3,30 - 4,01 - 4,44
in 12 Monaten 3,60 - 4,11 - 4,44
in 24 Monaten 3,65 - 4,18 - 4,44
in 36 Monaten 3,82 - 4,18 - 4,49

Zinstendenz:
kurzfristig (1-2 Wochen): abwärts
mittelfristig (3 Monate): aufwärts

Trotz vieler positiver Stimmungsindikatoren für die Wirtschaftsaussichten in den USA und in Europa sind die Renditen für langfristige Staatsanleihen in den vergangenen zwei Wochen überraschend gesunken und haben damit auch die Konditionen für Baugeld immer attraktiver gemacht. Mehrere Effekte spielen hier eine Rolle: Noch vor einigen Monaten waren Inflationsbefürchtungen aufgrund der enorm ansteigenden Staatsverschuldung ein großes Thema. Derzeit erwarten viele Analysten aber, dass sich aufgrund der schnelleren Erholung der Konjunktur und des Finanzsektors die schlimmsten Befürchtungen doch nicht bewahrheiten und damit auch der Refinanzierungsbedarf unter den Erwartungen bleiben könnte. Damit steigt die Bereitschaft der Investoren, in längere Laufzeiten zu investieren. Ein anderer Faktor ist die enorme Liquidität, die derzeit in ganz kurzfristigen Anlagen im Geldmarkt zu Zinsen nahe Null Prozent geparkt ist. Da viele Anleger vor den Risiken des Aktienmarktes zurückschrecken, konzentriert sich das Interesse auf längere Laufzeiten bei Staatsanleihen und auf Unternehmensanleihen, die in großen Mengen gekauft werden, um mehr Rendite zu erzielen. Diese Liquiditätsflut hat damit schon zu sinkenden Langfristzinsen und zu einer sehr deutlichen Verringerung der Bonitätsaufschläge bei Anleihen geführt. Damit entspannt sich auch die Refinanzierungssituation der Banken allmählich. Derzeit nutzen die Banken diese Bewegungen jedoch vor allem, um ihre Margen in der Baufinanzierung zu verbessern. Die günstigeren Refinanzierungssätze werden nur langsam an die Kunden weitergegeben. Da wir am Anleihemarkt jederzeit mit größeren Rückschlägen rechnen, erwarten wir für die nächsten Wochen und Monate sehr ausgeprägte Schwankungen bei den langfristigen Zinsen und sehen uns derzeit am unteren Ende der Schwankungsbreite.

Wir raten Anschlussfinanzierern, dass sie Tage mit Zinsausschlägen nach unten konsequent zur Absicherung ihrer Konditionen nutzen. Kunden, die von der derzeit sehr steilen Zinskurve profitieren wollen und Flexibilität für Sondertilgungen wünschen, greifen zu sogenannten 50/50 Kombi-Darlehen. Dabei kann die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren, mit den tiefen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombiniert werden. Damit verringern sich die monatlichen Belastungen deutlich und auch weitere Leitzinssenkungen werden durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen führen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erreicht wird. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche zudem teilweise oder ganz getilgt werden. Damit entsteht große Flexibilität. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei zu Konditionsvorteilen. Die Spezialisten für Anschlussfinanzierungen bei Interhyp können auf mehr als 100 Banken zugreifen und die nächste Zinsperiode optimieren. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website. Zur individuellen Diskussion stehen Ihnen die Spezialisten jederzeit gerne zur Verfügung.



Infoquelle: Newsletter Interhyp

Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Interhyp-Zinskommentar aktuell

Bauzinsen: Interhyp Zinskommentar vom 21.08.2009


nominal effektiv + / -
5 J 3,24 % 3,29 % -0,02 %
10 J 3,92 % 3,99 % +0,02 %
15 J 4,35 % 4,44 % 0,00 %
20 J 4,57 % 4,69 % 0,00 %
25 J 4,57 % 4,69 % 0,00 %

Interhyp Kommentar:

Wir empfehlen daher Baufinanzierungskunden, die aktuellen Zinsniveaus festzuschreiben und abzusichern. Schließlich befinden wir uns nahe der Tiefstände der letzten zwei Jahre. Besonders lange Laufzeiten, auch als Volltilger-Darlehen, bieten gute Möglichkeiten, um auf lange Sicht Kalkulationssicherheit zu erlangen. Auch Kombinationen von 5- und 15-jährigen Zinsbindungen können sinnvoll sein, um die monatliche Belastung zu senken. Wer von der derzeit sehr steilen Zinsstrukturkurve profitieren möchte, kann auch sogenannte Kombi-Darlehen wählen, die die tiefen Geldmarktzinsen nutzen. Dabei kann zum einen die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren, mit den tiefen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombiniert werden. Damit sinkt die monatliche Belastung deutlich und auch eventuelle weiter sinkende Geldmarktzinsen führen durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erreicht werden kann. Zum Zinsanpassungstermin ist zudem eine Tilgung der variablen Tranche ganz oder teilweise möglich. Damit entsteht große Flexibilität.


Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Infoquelle und Autor: Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG
Interhyp Newsletter

Interhyp-Zinskommentar vom 14.08.2009

Bauzins:

Zinskommentar Interhyp

nominal effektiv + / -
5 J 3,31 % 3,36 % -0,06 %
10 J 3,96 % 4,03 % 0,00 %
15 J 4,39 % 4,48 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,74 % 4,84 % -0,08 %

Wie erwartet, hat die US-Notenbank signalisiert, dass sie die Leitzinsen noch für längere Zeit nahe Null belassen wird. Gleichzeitig hat sie aber auch angekündigt, dass die Aufkaufprogramme für länger laufende Anleihen verlangsamt umgesetzt werden sollen. Laut Federal Reserve befindet sich die US-Wirtschaft in einer Stabilisierungsphase und weitere Unterstützung ist nicht notwendig. Damit folgt die Notenbank der Einschätzung der Investoren am Aktienmarkt, die nicht nur auf eine Stabilisierung, sondern bereits auf einen baldigen Aufschwung setzen. Solange dieses Aufschwungsszenario die Märkte dominiert, werden die Aktienkurse und auch die langfristigen Zinsen nach oben tendieren.


Infoquelle: Zinskommentar Interhyp Newsletter

Interhyp-Zinskommentar vom 07.08.2009

Bauzinsen:

Zinskommentar 07.08.2009


nominal effektiv + / -

5 J 3,37 % 3,42 % 0,00 %
10 J 3,96 % 4,03 % 0,00 %
15 J 4,39 % 4,48 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,76 % 4,86 % -0,06 %


Die Wirtschaftsdaten in den USA bleiben vorerst freundlicher als von Analysten erwartet. Die heute veröffentlichten Daten zum US-Arbeitsmarkt haben dieses Bild bestätigt und zu Verkäufen bei Anleihen und damit steigenden Renditen geführt, die sich auch auf den Zinsmarkt in Euroland auswirken. Mit 247.000 verlorenen Arbeitsplätzen im Juli wurde die erwartete Zahl von 325.000 recht deutlich unterboten und die Arbeitslosenrate ist von 9,5% auf 9,4% gesunken. Damit geht der Jobabbau in Amerika immer noch weiter, allerdings mit deutlich verminderter Geschwindigkeit.

Die Konjunkturoptimisten bekommen so weitere Argumente und das führt zu Umschichtungen aus dem Anleihe- in den Aktienmarkt. Die Schaukelbewegung am Zinsmarkt geht daher vorerst weiter, ohne dass ein genauer Trend auszumachen ist. Das Spannungsfeld zwischen Deflationsbefürchtungen einerseits und Inflationsangst andererseits führt zu den aktuellen wöchentlichen Schwankungen. Wir gehen davon aus, dass auch in den nächsten Wochen die Optimisten den Markt dominieren und die Konjunkturindikatoren so weit wie möglich positiv interpretiert werden. Die Tendenz zu steigenden Zinsen wird uns daher erhalten bleiben.

Der zuletzt gesehene Zinsrückgang sollte deshalb konsequent genutzt werden, um die niedrigen Kreditzinsen für 10 Jahre oder länger festzuschreiben. Auch Kombinationen von 5- und 15-jährigen Zinsbindungen können sinnvoll sein, um die monatliche Belastung zu senken. Wer von der derzeit sehr steilen Zinsstrukturkurve profitieren möchte, kann auch sogenannte Kombi-Darlehen wählen, die die tiefen Geldmarktzinsen nutzen. Dabei kann die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren, mit den tiefen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombiniert werden. Damit verringern sich die monatlichen Belastungen deutlich. Auch eventuell weiter sinkende Geldmarktzinsen führen durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erreicht wird.
Zudem kann die variable Tranche zum Zinsanpassungstermin teilweise oder ganz getilgt werden. Damit entsteht große Flexibilität. Ebenso gefragt sind derzeit sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere Tilgung führt dabei aufgrund der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung erscheint gerade in diesen unsicheren Zeiten die beste und sicherste Anlage des Eigenkapitals zu sein und noch dazu die langfristig attraktivste Altersvorsorge. Wir empfehlen daher, in dieser Phase eher mehr Eigenkapital einzusetzen und auch höhere Tilgungen zu vereinbaren. Denn das Besparen der eigenen Immobilie bietet im Gegensatz zu vielen Anlageformen hohe Kalkulationssicherheit.


Tendenz

kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: aufwärts

Robert Haselsteiner

Infoquelle:
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Interhyp-Zinskommentar vom 31.07.2009

Bauzinsen:

Zinskommentar Interhyp

nominal effektiv + / -

5 J 3,27 % 3,32 % -0,04 %
10 J 3,96 % 4,03 % 0,00 %
15 J 4,39 % 4,48 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,72 % 4,85 % 0,00 %

Weiterhin lässt sich am Zinsmarkt kein klarer Trend erkennen. Waren noch Anfang dieser Woche positive Konjunkturmeldungen und starke Kursanstiege an den Börsen die treibenden Kräfte hinter den steigenden Kapitalmarktzinsen, so sind gegen Ende der Woche wieder Befürchtungen vor deflatorischen Entwicklungen in den Vordergrund getreten. Diese haben zu Kursgewinnen bei Anleihen und damit niedrigeren Zinsen geführt. Ausschlaggebend dafür waren die neuen Daten zur Inflationsentwicklung in Deutschland und Euroland, die mit einem Rückgang von 0,6% gegenüber dem Vorjahresmonat im Juli überraschend niedrig ausgefallen waren. Das hat mit dem starken Rückgang der Energiepreise in dieser Periode zu tun, aber auch die Lebensmittelpreise haben nachgegeben. Da davon auszugehen ist, dass aufgrund der Basiseffekte in den nächsten Monaten die Inflationszahlen negativ bleiben werden, sind es die mittelfristigen Inflationserwartungen, die das Verhalten der Investoren am Anleihemarkt bestimmen. Aktuell überwiegt die Einschätzung, dass die Konjunkturentwicklung in den USA und Europa die Talsohle erreicht hat und daher die derzeit extrem tiefen Leitzinsen spätestens 2011 wieder ansteigen werden. Das macht Investoren auch beim Kauf von langlaufenden Anleihen vorsichtig. Vor allem, weil die Staaten und Unternehmen in den kommenden Jahren die Anleihemärkte mit neuen Emissionen zur Abdeckung der Schulden und Defizite fluten werden. Damit wird bei jedem Anzeichen von konjunktureller Erholung Aufwärtsdruck bei den Zinsen für lange Laufzeiten aufflackern.

Wir halten es weiterhin für riskant, wenn Baufinanzierungskunden auf fallende Zinsen spekulieren. Sinnvoll können in diesem Umfeld Kombinationen aus 5-jährigen und 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen sein, weil diese hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung verbinden. Gefragt sind derzeit ebenso sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei wegen der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Auch Kombi-Darlehen werden gerne gewählt, da sie von den tiefen Geldmarktzinsen profitieren. Besonders wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist die Wahl der richtigen Finanzierungsstruktur in Bezug auf Tilgungsmöglichkeiten und Einsatz von Fördermitteln. Wir empfehlen daher in diesem Umfeld eher mehr Eigenkapital einzusetzen sowie höhere Tilgungen zu vereinbaren, da das Besparen der eigenen Immobilie im Gegensatz zu vielen Anlageformen hohe Kalkulationssicherheit bietet.


Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Infoquelle:
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Zinskommentar vom 24.07.09

Bauzinsen:

Interhyp Zinskommentar

nominal effektiv + / -
5 J 3,36 % 3,41 % +0,05 %
10 J 3,96 % 4,03 % 0,00 %
15 J 4,39 % 4,48 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,72 % 4,85 % +0,10 %

Die positive Stimmung an den Kapitalmärkten hat sich diese Woche unverändert fortgesetzt, sowohl DAX als auch Dow Jones haben sogar Höchststände seit Januar erreicht. Für Euphorie sorgen neben freundlicheren Konjunkturdaten aus dem Euro-Raum auch überraschend stabilisierende Zahlen vom US-Immobilienmarkt. Das dadurch gestiegene Vertrauen motiviert die Anleger, stärker in riskantere Anlageformen zu wechseln und Staatsanleihen den Rücken zuzukehren. Damit scheint wieder das Lager der Konjunkturoptimisten die Oberhand zu gewinnen. Die Folge: Der Aufwärtsdruck auf die Kapitalmarktzinsen vergrößert sich, so dass mit höheren Risikoprämien für lange Laufzeiten zu rechnen ist. Die Geldmarktzinsen hingegen dürften angesichts eines stabilen Leitzinses auf Rekordtief vorerst auf Niedrigniveau verharren.

Immobilienkäufer und Bauherren, die hohe Planungssicherheit benötigen, sollten daher nicht warten, sondern aktiv werden und Angebote mit langen Laufzeiten und Sondertilgungsoptionen einholen. Vor dem Hintergrund niedriger Leitzinsen und gleichzeitig steigender Langfristkonditionen empfehlen wir Darlehenskombinationen aus 5-jährigen mit 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen. Der Vorteil: Diese Kreditform verbindet hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei aufgrund der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung erscheint gerade in diesen unsicheren Zeiten die beste und sicherste Anlage des Eigenkapitals zu sein und noch dazu die langfristig attraktivste Altersvorsorge. Wir empfehlen daher in dieser Phase eher mehr Eigenkapital einzusetzen und auch höhere Tilgungen zu vereinbaren, da das Besparen der eigenen Immobilie im Gegensatz zu vielen Anlageformen hohe Kalkulationssicherheit bietet.


Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts


Infoquelle: Newsletter
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Zinskommentar zur Anschlussfinanzierung vom 14.07.2009

Bauzinsen:
Zinskommentar zur Anschlussfinanzierung

Effektivzinsen ( 14.07.2009 17:01)

5 J 10 J 15 J

heute 3,43 4,09 4,49
in 6 Monaten 3,43 4,09 4,49
in 12 Monaten 3,50 4,18 4,49
in 24 Monaten 3,65 4,18 4,49
in 36 Monaten 3,65 4,18 4,49

Infoquelle: Interhyp

Interhyp-Zinskommentar vom 03.07.2009

Bauzinsen aktuell - Interhyp Zinskommentar:

nominal effektiv + / -

5 J 3,31 % 3,36 % -0,05 %
10 J 4,04 % 4,12 % 0,00 %
15 J 4,40 % 4,49 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,72 % 4,85 % 0,00 %

Besonders wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist die Wahl der richtigen Finanzierungsstruktur in Bezug auf Laufzeiten, Tilgungsmöglichkeiten und Einsatz von Fördermitteln. So können Kombinationen aus 5-jährigen und 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen sehr sinnvoll sein, weil sie hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung verbinden. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei wegen der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung erscheint gerade in diesen unsicheren Zeiten die beste und sicherste Anlage des Eigenkapitals zu sein und noch dazu die langfristig attraktivste Altersvorsorge. Wir empfehlen daher in dieser Phase eher mehr Eigenkapital einzusetzen und auch höhere Tilgungen zu vereinbaren, da das Besparen der eigenen Immobilie im Gegensatz zu vielen Anlageformen hohe Kalkulationssicherheit bietet.


Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Infoquelle:
Robert Haselsteiner
Interhyp

Interhyp-Zinskommentar vom 26.06.2009

Bauzinsen : Zinskommentar von der Interhyp

nominal effektiv + / -

5 J 3,30 % 3,35 % +0,05 %
10 J 4,17 % 4,25 % 0,03 %
15 J 4,41 % 4,50 % +0,05 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,80 % 4,92 % 0,00 %

Interhyp-Zinskommentar vom 19.06.2009

Interhyp Bauzinsen
Zinskommentar 19.06.09

nominal effektiv + / -
5 J 3,52 % 3,58 % +0,06 %
10 J 4,26 % 4,34 % 0,00 %
15 J 4,53 % 4,64 % +0,09 %
20 J 4,68 % 4,80 % 0,00 %
25 J 4,82 % 4,96 % 0,00 %

Interhyp-Zinskommentar vom 12.06.2009

Interhyp Bauzinsen
Aktueller Zinskommentar

nominal effektiv + / -

5 J 3,70 % 3,76 % 0,00 %
10 J 4,26 % 4,34 % 0,00 %
15 J 4,51 % 4,60 % 0,00 %
20 J 4,68 % 4,80 % 0,00 %
25 J 4,82 % 4,96 % 0,00 %

Interhyp-Zinskommentar vom 05.06.2009

Interhyp Bauzinsen
Zinskommentar vom 5.Juni 2009

nominal effektiv + / -
5 J 3,60 % 3,66 % +0,12 %
10 J 4,26 % 4,34 % +0,01 %
15 J 4,53 % 4,63 % +0,03 %
20 J 4,68 % 4,80 % 0,00 %
25 J 4,82 % 4,96 % +0,16 %

Wie erwartet, hat die Europäische Zentralbank in ihrer gestrigen Sitzung den Leitzins unverändert bei 1,0 Prozent belassen. Gleichzeitig hat sie Details zu den umstrittenen Wertpapierkäufen bekannt gegeben, die die Konditionen am Euro-Kreditmarkt verbessern sollen. Der Anleihemarkt hat mit Gleichgültigkeit reagiert und die Zinssätze für lange Laufzeiten bewegen sich derzeit auf dem zuletzt höheren Niveau seitwärts. Noch immer haben die Börsenoptimisten die Oberhand und Investoren schichten Gelder aus dem Staatsanleihenbereich in Aktien und Unternehmensanleihen um. Das drückt auf die Kurse der Zinspapiere und führt zu einer sehr steilen Zinsstrukturkurve. Dieser Trend wird unserer Ansicht nach auch die nächsten Wochen anhalten.

Wir empfehlen daher weiterhin, nicht auf fallende Baugeldkonditionen zu spekulieren, sondern die aktuellen Zinssätze festzuzurren. Gerade mit langfristigen Zinsbindungen von 10 oder 15 Jahren kann man momentan günstig für hohe Kalkulationssicherheit sorgen. Aber auch so genannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten, sind besonders interessant. Denn der Kreditnehmer bekommt durch die höhere festgelegte Tilgung nicht nur absolute Planungssicherheit, sondern aufgrund der steilen Zinskurve auch weitere Konditionsvorteile. Finanzierungskunden, die direkt von der Situation tiefer Leitzinsen profitieren möchten und sich zudem hohe Flexibilität wünschen, können mit dem Interhyp-Kombi-Darlehen die Sicherheit einer Festzins-Tranche mit den niedrigen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombinieren. Damit sinken die monatlichen Belastungen deutlich und weitere Leitzinssenkungen führen durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche unmittelbar zu besseren Konditionen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erreicht wird. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche zudem teilweise oder ganz getilgt werden. Gerade in diesen Zeiten erscheint der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung die beste und sicherste Anlage des Eigenkapitals zu sein und noch dazu die langfristig attraktivste Altersvorsorge. Interhyp rät daher in dieser Phase mehr Eigenkapital einzusetzen und auch höhere Tilgungen zu vereinbaren, da das Besparen der eigenen Immobilie im Gegensatz zu vielen Anlageformen hohe Kalkulationssicherheit bietet.


Tendenz
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: seitwärts

Infoquelle: Newsletter Interhyp
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Interhyp-Zinskommentar vom 29.05.2009

Baugeldzinsen steigen weiter an
Interhyp Bauzinsen
Zinskommentar 29. Mai 2009

nominal effektiv + / -
5 J 3,47 % 3,52 % -0,06 %
10 J 4,23 % 4,33 % 0,00 %
15 J 4,38 % 4,48 % 0,00 %
20 J 4,53 % 4,64 % 0,00 %
25 J 4,67 % 4,80 % 0,00 %


Informationen zum Wohnkredit


Vor dem Hintergrund steigender Renditen an den Staatsanleihemärkten sind in dieser Woche auch die Baugeldzinsen weiter nach oben gegangen. Sowohl in den USA als auch in Euroland dominiert derzeit die Einschätzung, dass die Inflationsraten mittelfristig wieder steigen werden und diese Gefahr in den Renditen der langlaufenden Anleihen nicht genügend berücksichtigt ist. Viele Investoren scheinen auch von einer Stabilisierung der Konjunktur auszugehen und sehen daher die geringe Kapazitätsauslastung in der Wirtschaft als kurzfristiges Phänomen. Damit steigt der Risikoappetit der Anleger wieder an und Geld bewegt sich aus dem bisher sicheren Hafen der Staatsanleihen in die Aktienmärkte und in Unternehmensanleihen. Diese Verkäufe lassen die Renditen steigen. Solange die Konjunkturindikatoren dieses Szenario nicht in Frage stellen, wird sich dieser Trend auch in den nächsten Wochen fortsetzen und steigende Baugeldzinsen zu beobachten sein.


Infoquelle: Interhyp Newsletter
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

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