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Dow Jones auf Halbjahreshoch

Die New Yorker Aktienbörse schloss mit einem leichten Aufschlag von 0,28 Prozent bei 11.164,05 Einheiten auf einem Sechsmonatshoch. Neben den Aussagen beim G-20-Gipfel trugen Spekulationen um einen erneuten Kauf von Staatsanleihen durch die US-Notenbank Fed zum freundlichen Klima bei. Auch die besser als erwarteten Daten vom Immobilienmarkt riefen ein positives Echo hervor.

Bankwerte gerieten unter Druck:
US-Notenbankchef Bernanke kündigte an, Banken eingehend auf Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Zwangsvollstreckungsrechte bei Hypotheken prüfen zu wollen. Bank of America schlossen als Dow-Schlusslicht mit einem Abschlag von 2,45 Prozent. Auch die Mitbewerber Wells Fargo (minus 1,49 Prozent) und JPMorgan Chase (minus 1,67 Prozent) büßten kräftig ein. Entgegen ihrem Branchentrend und deutlich höher als der Markt notierten die Titel der Citigroup (plus 2,43 Prozent).
http://money.oe24.at/money/Topbusiness/Dow-Jones-schliesst-auf-Sechsmonatshoch/5630949

Zinskommentar vom 24.07.09

Bauzinsen:

Interhyp Zinskommentar

nominal effektiv + / -
5 J 3,36 % 3,41 % +0,05 %
10 J 3,96 % 4,03 % 0,00 %
15 J 4,39 % 4,48 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,72 % 4,85 % +0,10 %

Die positive Stimmung an den Kapitalmärkten hat sich diese Woche unverändert fortgesetzt, sowohl DAX als auch Dow Jones haben sogar Höchststände seit Januar erreicht. Für Euphorie sorgen neben freundlicheren Konjunkturdaten aus dem Euro-Raum auch überraschend stabilisierende Zahlen vom US-Immobilienmarkt. Das dadurch gestiegene Vertrauen motiviert die Anleger, stärker in riskantere Anlageformen zu wechseln und Staatsanleihen den Rücken zuzukehren. Damit scheint wieder das Lager der Konjunkturoptimisten die Oberhand zu gewinnen. Die Folge: Der Aufwärtsdruck auf die Kapitalmarktzinsen vergrößert sich, so dass mit höheren Risikoprämien für lange Laufzeiten zu rechnen ist. Die Geldmarktzinsen hingegen dürften angesichts eines stabilen Leitzinses auf Rekordtief vorerst auf Niedrigniveau verharren.

Immobilienkäufer und Bauherren, die hohe Planungssicherheit benötigen, sollten daher nicht warten, sondern aktiv werden und Angebote mit langen Laufzeiten und Sondertilgungsoptionen einholen. Vor dem Hintergrund niedriger Leitzinsen und gleichzeitig steigender Langfristkonditionen empfehlen wir Darlehenskombinationen aus 5-jährigen mit 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen. Der Vorteil: Diese Kreditform verbindet hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei aufgrund der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung erscheint gerade in diesen unsicheren Zeiten die beste und sicherste Anlage des Eigenkapitals zu sein und noch dazu die langfristig attraktivste Altersvorsorge. Wir empfehlen daher in dieser Phase eher mehr Eigenkapital einzusetzen und auch höhere Tilgungen zu vereinbaren, da das Besparen der eigenen Immobilie im Gegensatz zu vielen Anlageformen hohe Kalkulationssicherheit bietet.


Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts


Infoquelle: Newsletter
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Amerikanische Luxusimmobilien in der Krise ?!

Toll Brothers baut teure Luxusimmobilien in den USA.
Jedoch fallen auch hier die Umsätze.

die faz.net berichtete gestern über die Luxus Immobilien Erbauer Toll Brothers:


11. Februar 2009 Gleich in zwei Problembranchen ist das amerikanische Unternehmen Toll Brothers engagiert: Es stellt vor allem luxuriöse Häuser her. Die amerikanischen Immobilienmärkte stecken in einer tiefen Krise, vor allem Wohnimmobilien. Und Luxus geht selbst in den internationalen Jetset-Metropolen seit Ausbruch der Finanzkrise auch nicht mehr wie in den Jahren zuvor.

So wartete der größte amerikanische Entwickler von Luxusimmobilien nun mit der Meldung auf, dass der Umsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um mehr als 50 Prozent gesunken ist. Dies ist auf Quartalsbasis schon das elfte Minus in Folge. Bis Quartalsende am 31. Januar fielen die Verkaufserlöse auf nur 409 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor lagen sie noch bei 842 Millionen Dollar.

Rekordhoch in weiter Ferne

Doch die Aktionäre des Unternehmens konnte diese Nachricht nicht mehr wirklich schocken. Der Titel hat seinen Kurssturz schon längst hinter sich. Vor wenigen Jahren notierten Toll Brothers noch auf einem Rekordniveau von 57 Dollar die Aktie und stürzten schon längst vor Ausbruch der Subprime-Krise ab.

Denn schon vor fünf Jahren zeichnete sich bei Luxusimmobilien das Ende des Aufschwungs ab. Nun scheint sich der Kurs dauerhaft unterhalb von 25 Dollar etabliert zu haben - und die Skala scheint nach unten noch weiter offen.

Am Mittwoch tendierte der Titel im New Yorker Aktienhandel zeitweise 2,8 Prozent im Minus bei 18,06 Dollar, profitierte dann allerdings von der allgemeinen Erholung an der New Yorker Börse.
„Die vergangenen fünf Monate zählten zu den schwierigsten in der Wirtschaftsgeschichte der Vereinigten Staaten“, verteidigte Vorstandsvorsitzender Robert Toll das schlechte Ergebnis seines Unternehmens.

Aktie meiden

Toll forderte die amerikanische Regierung auf, mehr für die danieder liegenden Immobilienmärkte in den Vereinigten Staaten zu tun. Ob Präsident Barack Obama dabei jedoch zuerst an Luxuswohnungen denken wird, ist fraglich. Wahrscheinlich liegen ihm die unteren Einkommensschichten, denen die Zwangsversteigerung droht, doch zuvorderst am Herzen.

Am 25. Februar wird Toll Brothers den vollständigen Bericht veröffentlichen. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass Anleger den Titel vorerst meiden sollten.

Negativ Rekord des Dow Jones

Der Dow Jones hat vorgestern einen neuen Negativrekord aufgestellt und zwischenzeitlich über 800 Punkte abgegeben.

Auch wenn im Verlauf wieder etwas Boden gutgemacht wurde, schloss der US-Leitindex erstmals seit dem 29. Oktober 2004 unter der psychologisch wichtigen 10.000-Punkte-Marke. Gegen die negative Grundstimmung kam auch die US-Notenbank nicht an, die vor Börsenbeginn in New York eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen ankündigte, um die Liquiditätsversorgung der Geld- und Kreditmärkte sicherzustellen.

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