Analysten erwarten ein erneutes Rekordquartal für Apple und übertreffen sich mit ihren positiven Einschätzungen. Wachsender Mac-Marktanteil in den USA steigt auf satte 8 Prozent.
Kurz vor Bekanntgabe der offiziellen Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2010 am kommenden Dienstag, 20. April 2010, ab 23 Uhr deutscher Zeit, rechnen die Analysten mit einem Rekordergebnis. Laut Gartner Research soll Apple 1,4 Millionen Geräte abgesetzt haben. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum wären das rund 34 Prozent Zuwachs. Durchschnittlich soll der Computer-Verkauf weltweit von 2009 auf 2010 etwa 20 Prozent angewachsen sein. Im ersten Quartal 2010 wurden weltweit geschätzte 84 Millionen Computer verkauft.
Apple liegt mit dem Zuwachs laut Gartner aber deutlich hinter Toshiba und Acer, die beide ihre Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 50 Prozent steigern konnten.
via cultofmac.com
Aktuelle Trends im Finanz und Aktien Markt. Fonds, Aktien und Immobilien Berichte aus verschiedenen Finanz und Boersen Briefen sowie von Aktien und Finanzierungsportalen.
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Interhyp-Zinskommentar vom 14.08.2009
Bauzins:
Zinskommentar Interhyp
nominal effektiv + / -
5 J 3,31 % 3,36 % -0,06 %
10 J 3,96 % 4,03 % 0,00 %
15 J 4,39 % 4,48 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,74 % 4,84 % -0,08 %
Infoquelle: Zinskommentar Interhyp Newsletter
Zinskommentar Interhyp
nominal effektiv + / -
5 J 3,31 % 3,36 % -0,06 %
10 J 3,96 % 4,03 % 0,00 %
15 J 4,39 % 4,48 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,74 % 4,84 % -0,08 %
Wie erwartet, hat die US-Notenbank signalisiert, dass sie die Leitzinsen noch für längere Zeit nahe Null belassen wird. Gleichzeitig hat sie aber auch angekündigt, dass die Aufkaufprogramme für länger laufende Anleihen verlangsamt umgesetzt werden sollen. Laut Federal Reserve befindet sich die US-Wirtschaft in einer Stabilisierungsphase und weitere Unterstützung ist nicht notwendig. Damit folgt die Notenbank der Einschätzung der Investoren am Aktienmarkt, die nicht nur auf eine Stabilisierung, sondern bereits auf einen baldigen Aufschwung setzen. Solange dieses Aufschwungsszenario die Märkte dominiert, werden die Aktienkurse und auch die langfristigen Zinsen nach oben tendieren.
Infoquelle: Zinskommentar Interhyp Newsletter
Umsatzrückgang bei Calida, Schweiz
Im ersten Halbjahr 2009 hat der schweizer Wäschehersteller Calida einen Umsatzrückgang um 10,3 Prozent auf 95,3 Mio. Schweizer Franken erlitten. Unter dem Strich resultierte wegen der schwierigen Situation bei der Tochter Aubade ein Verlust von 46,1 Mio. Franken.
Im Vorjahr hatte Calida noch einen Gewinn von 3,1 Mio. Fr. erzielt. Mitte Juni hatte das Luzerner Unternehmen wegen der französischen Tochtergesellschaft Abschreibungen in Höhe von 59 Mio. Franken angekündigt.
Umsatzrückgang aufgrund des schwachem Euro.
Quelle: sda / Freitag, 24. Juli 2009 / 09:39 h
Im Vorjahr hatte Calida noch einen Gewinn von 3,1 Mio. Fr. erzielt. Mitte Juni hatte das Luzerner Unternehmen wegen der französischen Tochtergesellschaft Abschreibungen in Höhe von 59 Mio. Franken angekündigt.
Umsatzrückgang aufgrund des schwachem Euro.
In Frankreich werden zudem 104 Stellen abgebaut. Das operative Betriebsergebnis vor Einmalkosten betrug im Halbjahr 3,6 Mio. Franken, nach 5,0 Mio. Fr. im ersten Semester 2008, wie Calida am Freitag weiter mitteilte.
Calida gut, Aubade schwach Den Umsatzrückgang begründet Calida im Wesentlichen mit dem schwachen Euro gegenüber dem Franken. Währungsbereinigt sank der Umsatz um 5,4 Prozent. Während sich die Marke Calida gut entwickelte, litt die Marke Aubade unter der schlechten Konsumstimmung im Heimmarkt Frankreich, wie das Unternehmen schreibt. In den Ländern, in denen die Marke Aubade stark ist, erwartet Konzernchef Felix Sulzberger in den kommenden Monaten einen noch stärkeren Abschwung, wie er in einem Interview mit der Finanznachrichtenagentur AWP sagte. Dazu gehören nebst Frankreich auch Spanien und Grossbritannien. Ganz allgemein zeige sich derzeit, dass infolge der Konjunkturschwäche Händler und Kunden von Calida Probleme haben und zum Teil sogar vom Markt verschwinden, sagte Sulzberger. Der Handel sei in Bezug auf die Bestellungen für die Frühjahrskollektion derzeit «sehr zurückhaltend».
Quelle: sda / Freitag, 24. Juli 2009 / 09:39 h
Finanz Kalender der Börsenzeitung
Seit heute ist der Kalender der Börsen Zeitung integriert.
Somit hat man immer alle aktuellen Termine im Blick.
Quartalszahlen Bekanntgaben, Hauptversammlungen von börsennotierten Unternehmen und vielen weiteren nützlichen Informationen und Terminen.
Somit hat man immer alle aktuellen Termine im Blick.
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Negativ Rekord des Dow Jones
Der Dow Jones hat vorgestern einen neuen Negativrekord aufgestellt und zwischenzeitlich über 800 Punkte abgegeben.
Auch wenn im Verlauf wieder etwas Boden gutgemacht wurde, schloss der US-Leitindex erstmals seit dem 29. Oktober 2004 unter der psychologisch wichtigen 10.000-Punkte-Marke. Gegen die negative Grundstimmung kam auch die US-Notenbank nicht an, die vor Börsenbeginn in New York eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen ankündigte, um die Liquiditätsversorgung der Geld- und Kreditmärkte sicherzustellen.
Auch wenn im Verlauf wieder etwas Boden gutgemacht wurde, schloss der US-Leitindex erstmals seit dem 29. Oktober 2004 unter der psychologisch wichtigen 10.000-Punkte-Marke. Gegen die negative Grundstimmung kam auch die US-Notenbank nicht an, die vor Börsenbeginn in New York eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen ankündigte, um die Liquiditätsversorgung der Geld- und Kreditmärkte sicherzustellen.
Phelps und Dollar - unschlagbares Team
Der US-Schwimmer Michael Phelps holte sich heute in den frühen Morgenstunden mitteleuropäischer Zeit, während ich noch friedlich schlummerte, seine sechste Goldmedaille bei diesen Olympischen Spielen. Und natürlich knackte die schwimmende Kampfmaschine" im Finale der 200 Meter Lagen wieder einmal einen Weltrekord. Geht das noch mit rechten Dingen zu, fragen sich viele, vor allem wahrscheinlich jene, die ihm hinterher schwimmen. Es muss entmutigend sein, für all die vielen Schwimmprofis aus allen Ländern der Welt, dass sie in Peking fast schon zum Statistendasein degradiert sind. Der Goldjunge aus den Vereinigten Staaten ist nicht aufzuhalten.
Ein Landsmann" von Phelps scheint aktuell ebenfalls nicht aufzuhalten zu sein - der Dollar. Die US-Währung ist im fernöstlichen Devisenhandel am Freitag auf ein Sechs-Monats-Hoch gegenüber dem Euro gestiegen. Der Euro verlor gegenüber dem Dollar im frühen Handel 0,3 Prozent und kostete 1,4761 Dollar, bis zum Mittag legte die Gemeinschaftswährung wieder leicht zu auf 1,4778 Dollar. Grund für die Euroschwäche waren Rezessionsängste: Gestern veröffentlichten Zahlen zufolge sank das Bruttoinlandsprodukt im Euro-Raum im zweiten Quartal um 0,2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal.
Die nächste Unterstützung findet der Euro erst wieder im Bereich von 1,45 US-Dollar.
Noch am 22. April mussten für einen Euro 1,60 US-Dollar gezahlt werden. Seither hat der Greenback gegenüber der Gemeinschaftswährung eine beispiellose Aufholjagd gestartet. Ähnlich beeindruckend wie bei Schwimmer Phelps ist hier die Geschwindigkeit der Erholung der Weltleitwährung aus den Vereinigten Staaten. Phelps schlug heute morgen zwei Sekunden vor dem ungarischen Silbermedaillen-Gewinner Laszlo Czeh am Beckenrand an - das sind im Schwimmen Welten. Und auch der Dollar schaffte allein in einer Woche ein Plus von 4,5% gegenüber dem Euro.
Dass der US-Dollar in den letzten beiden Wochen so fest notiert, liegt vor allem daran, dass die US-Notenbank ein Ende der Zinssenkungen signalisiert hat und neue, wirkliche Negativmeldungen von Seiten des Immobiliensektors ausblieben. Der frühere Chef der US-Notenbank Alan Greenspan sieht zudem bei den Hauspreisen in den USA für die erste Jahreshälfte 2009 sogar die Chance für eine Stabilisierung bzw. Bodenbildung.
Und die Argumente zugunsten des Dollar scheinen zwingend: Bei einer Kaufkraftparität von 1,16 Dollar je Euro ist der Euro noch um fast 30 Prozent überbewertet - ein Niveau, auf dem es bei früheren Euro-Höhenflügen eng wurde. Gleichzeitig verbessert sich die US-Handelsbilanz spürbar, besonders wenn man von der Ölrechnung absieht. Derweil deuten die Indikatoren aus Europa einen abrupten Abschwung an, womit der hiesige Zinsvorsprung auf der Kippe steht. Und auch der Euro wird demnach Stück für Stück seinen Vorsprung abgeben müssen.
Infoquelle: Investor-daybreak
China reisst das Steuer rum
Das Land hat lange genug die Inflationsbekämpfung als oberstes Ziel verfolgt. In den vergangenen Monaten sog die Regierung in Peking wegen der Teuerung Unmengen an Kapital aus dem Markt – teils durch Zinserhöhungen, teils durch eine Anhebung der Mindestreserve für die Banken.
Aktien erhalten Unterstützung durch die Führung
Infoquelle: China Strategie
Aktien erhalten Unterstützung durch die Führung
Am Freitag bekräftigte Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao jedoch, dass der Staat durchaus weiter am Wachstum des Landes interessiert sei. Denn in der Weltwirtschaft gebe es "Unsicherheiten und destabilisierende Faktoren, die größer werden", erläuterte Hu. Gleichzeitig nähmen in China selbst die Herausforderungen zu, obwohl die Wirtschaft im ersten Quartal noch um 10,4 Prozent gewachsen sei, sagte der Präsident am Freitag in Peking in seinem ersten Gruppeninterview mit ausländischen Korrespondenten. Daher müsse sein Land beständiges und schnelles Wachstum sichern, während gleichzeitig die "übermäßig wachsenden Krisen" unter Kontrolle gebracht werden müssten.
Seit Jahresanfang sei China mit "großen Herausforderungen" konfrontiert worden, erläuterte Hu Jintao weiter. Der Politiker verwies auf die Schneekatastrophe im Januar und das verheerende Erdbeben in Sichuan mit voraussichtlich mehr als 80.000 Toten. Bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Probleme des Landes müsse seine Politik eines "wissenschaftliches Entwicklungskonzepts" verfolgt werden. Hinter diesem Schlagwort verbirgt sich nach Einschätzung von Journalisten eine Wende von dem bisherigen Wachstum um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Umwelt und Ressourcen hin zu einer mehr nachhaltigen Entwicklung.
Infoquelle: China Strategie
financial.de Wochenrückblick
Die kommunistischen Rebellen auf den Philippinen haben ihre Anschläge auf ausländische Minengesellschaften wieder verstärkt. Dies sorgt unter potenziellen Investoren für unruhige Stimmung, wie Jacob Ramsay, zuständig für die Einschätzung von Länderrisiken im Bereich Südostasien bei der Beratungsgesellschaft Control Risk, sagte. „Die Unternehmen warten jetzt erst einmal ab, was auf politischer Ebene geschieht. Es herrscht große Unsicherheit", so Ramsay.
Am Wochenende hatten Rebellen der New People Army (NPA), ein bewaffneter Arm der Kommunistischen Partei, das 3 Mrd USD teure Kupfer-Gold-Projekt Tampakan von Xstrata auf der Insel Mindanao im Süden des Archipels angegriffen. Dabei wurde eine Bohranlage in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand. Dies war bereits der zweite Angriff der Gruppe auf die Mine in diesem Jahr. „Die Häufigkeit der Angriffe ist in den vergangenen drei Monaten definitiv gestiegen, aber es ist noch zu früh um zu sagen, ob die NPA wieder auflebt", sagte Ramsay. Erst am Neujahrstag hatten die Rebellen zwei Gebäude in Brand gesetzt und die Anlagen mit Granaten beschossen. Neben den Angriffen auf das Projekt Tampakan hat die NPA im Juni zwei Kohleminen auf den Zentral-Philippinen überfallen.
Xstrata will das Projekt nach eigenen Angaben dennoch weiterführen. Das Unternehmen, das eine Mehrheit von 62,5% an dem Projekt mit einem geschätzten Produktionspotenzial vom mindestens 250.000 jato Kupfer hält, stellt derzeit eine erste Machbarkeitsstudie fertig. Die australische Indophil Resources hält den Rest des Projekts. Xstrata hat jedoch kürzlich eine Übernahmeofferte über 500 Mio AUD für Indophil vorgelegt.
Die maoistische NPA führt seit nunmehr 40 Jahren einen bewaffneten Kampf gegen die Regierung, hatte aber laut Ramsay im Lauf der letzten fünf Jahre an Einfluss verloren, nachdem die Regierung Maßnahmen zur Sicherheit der Minen getroffen hatte.
Die Regierung unter Präsidentin Gloria Arroyo will ausländische Investoren für den noch in den Kinderschuhen steckenden Minensektor des Landes gewinnen und so von seiner Nähe zum Rohstoff-hungrigen China profitieren. Die ausländischen Investitionen in den philippinischen Bergbausektor beliefen sich seit 2004 auf moderate 1,4 Mrd USD, aber die Regierung hofft auf weitere 9 Mrd USD in den nächsten drei Jahren und hat dafür 63 Minenprojekte identifiziert.
Unbotmäßige Lokalregierungen, Streitigkeiten mit Landeignern, Angriffe der Rebellen sowie bürokratische Hindernisse stehen den geplanten Projekten jedoch trotz der Unterstützung der Regierung entgegen. So hat im vergangenen Jahr die NPA ein Manifest veröffentlicht, in dem als Protest gegen die Politik der Zentralregierung mit dem Angriff auf internationale Minengesellschaften gedroht wird. Als erste Aktion waren im Oktober Anschläge auf das Goldexplorations-Projekt der ElDore Mining Corp verübt worden.
Nach Angaben von Ramsey kommt neben der steigenden Instabilität in einigen Regionen noch die „ständige Drohung eines Amtsenthebungsverfahrens" gegen Präsidentin Arroyo wegen des Verdachts auf Korruption hinzu. Dies lasse die ausländischen Geldgeber weiter zögern. „Die Investitionen fließen nicht, aber das könnte sich vielleicht nach der Präsidentenwahl im Jahr 2010 ändern", so Ramsey.
Info und Bild-Quelle : financial.de
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Die Wahlen in den USA rücken näher
Die Wahl in Amerika rückt unaufhaltsam näher.
Infoquelle: Gerhard Mahler
boersenverlag.de
Bis zum Termin im November sind es gerade noch vier Monate und die Kandidaten präzisieren ihre Programme. Was ist dabei für die Wirtschaft und für die Börse von Belang und welche Werte sind die Favoriten oder die möglichen Verlierer? Es sind die üblichen Verdächtigen, könnte man sagen. Chancen sehen die Analysten für die Branchen Gesundheit, Infrastruktur, Alternative Energien (Windkraft, Solarenergie, Biokraftstoffe) und Risiken für die Sparten Rüstung und Öl. Das gilt für einen Sieg des Demokraten Obama, vom dem die Auguren derzeit glauben, dass er den Republikaner John McCain weit hinter sich lassen wird. Er muss die Altlasten" seines Parteifreundes und jetzigen Präsidenten George W. Bush mit sich herumschleppen, keine leichte Aufgabe.
Im Prinzip unterscheiden sich die Programme der beiden Kandidaten indessen nur wenig. Generell gilt es, die US-Konjunktur anzukurbeln und die verschiedenen Krisen zu bewältigen, in erster Linie also die Probleme bei den Immobilien und bei den Banken. Vor dem Hintergrund teurer Benzinpreise und steigender Lebenshaltungskosten entwickelt sich die Energiepolitik zum Thema Nummer Eins. Mitte Juni hat John McCain seine Vision zur endgültigen Befreiung Amerikas von der strategischen Abhängigkeit von ausländischem Öl" präsentiert. Das ist aber leichter gesagt als getan. Denn seit drei Jahrzehnten hat jeder amerikanische Präsident geschworen, die Abhängigkeit der USA von Ölimporten zu beenden. In der Realität hat sie stetig zugenommen. McCain plant die Aufhebung des Verbots zur Förderung der Öl- und Gasreserven in heimischen Küstengewässern. Außerdem setzt er auf die Kohle und will er mehr Kernkraftwerke bauen lassen. Obama ist anscheinend dagegen. In der Energie- und Klimaschutzpolitik gibt es einige Unterschiede, die Positionen der beiden Kandidaten hinsichtlich der Kernkraft sind aber nicht gar so weit voneinander entfernt.
Die Absichten von McCain kommen bei den Amerikanern offenbar gut an. Auf Plakaten kann man lesen: Drill Here. Drill Now. Pay Less" (Hier bohren, jetzt bohren, weniger zahlen). Allerdings setzt sich McCain dem Vorwurf aus, auf der Seite der großen Ölkonzerne zu stehen. Für Obama und seine Anhänger gehört den alternativen Energien und neuen Technologien generell mehr Unterstützung als bisher. Viele Volkswirte glauben, dass gezielte Anreize und staatliche Vorgaben zur Verringerung der Energieabhängigkeit und im Kampf gegen den Klimawandel von grundlegender Bedeutung sind. Nicht umsonst verzeichnen die Geldanlagen mit dem Prädikat Nachhaltigkeit" die größten Mittelzuflüsse. In unserem Börsenbrief Umwelt-Depot-Investor", der 40 einschlägig wichtige Aktien beleuchtet, können Sie dazu übrigens regelmäßig das Neueste erfahren.
Ganz allgemein dreht sich der Wahlkampf immer mehr um die Wirtschaftspolitik. Wie gesagt: Das US-Wachstum ist niedrig, die Immobilienkrise nimmt kein Ende, und die Preise für Benzin und andere Konsumgüter steigen und steigen. Das Vertrauen der Verbraucher in die wirtschaftliche Lage ist so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Beide Kandidaten werden deshalb bis zum Wahltermin Anfang November viel Zeit damit verbringen, für ihre Wirtschafts-, Finanz-, Gesundheits- und Energiepolitik zu werben. Wichtige Themen sind natürlich die Sanierung der Staatsfinanzen und die Steuern. Im Gespräch ist auch eine neues Konjunkturpaket über 400 Millionen Dollar und natürlich wollen beide Politiker viele neue Arbeitsplätze schaffen. Bisher waren Präsidentschafts-Wahljahre überwiegend gute Börsenjahre.
Infoquelle: Gerhard Mahler
boersenverlag.de
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