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Peach Property geht an die Frankfurter Börse

Die deutsche Tochter des Schweizer Unternehmens plant den Börsengang

Noch in diesem Jahr soll der Börsengang der Peach Property Group Deutschland statt finden. Vor kurzer Zeit wurde die deutsche Tochterfirma mit 5 Millionen Grundkapital in eine AG umgewandelt. Der profitable Wachstum soll mit dem Gang an die Frankfurter Börse beschleunigt werden. Bis dato war die Peach Property Group Deutschland nur als Vermarkter der Schweizer Muttergesellschaft tätig. Künftig wird in Deutschland auch auf eigene Rechnung gearbeitet. Angefangen von der Entwicklung der Immobilie bis zum Verkauf. Die 2 letzten grossen Projekte waren in Berlin und in Dortmund gestartet.
In der Landeshaupstadt sollen in Berlin-Mitte ein hochwertiges Wohneigentumsprojekt an der Chausseestraße entstehen. Das Bauprojekt „Living 108“, soll 100 Eigentumswohnungen aufweisen. Mit dem Projekt "yoo berlin" ist Peach Property bereits in der Haupstadt sehr präsent. In Dortmund das ehemalige Hoesch-Firmengelände in Gewerbeflächen und Wohnungen verwandelt werden. Die Deutschland-Tochter von Peach Property erwirtschaftete alleine im ersten Halbjahr soviel wie im kompletten Geschäftsjahr davor. Der Nettogewinn betrug 3,4 Millionen Euro.

Immobilienfinanzierung: Private Finanzierung Teil 1

In welchen Bereichen ist eine private Immobilienfinanzierung nötig?

Die Finanzierung einer überwiegend durch eine Partei für Wohnzwecke genutzten Immobilie, wie z.B. ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung, durch eine natürliche Person oder eine Lebensgemeinschaft, fallen unter den Begriff der privaten Immobilienfinanzierung.

Durch die verscheidenen Risiken wird zwischen Eigennutzerfinanzierung (Finanzierende ist Nutzer der Immobilie) und Kapitalanlegerfinanzierung (Finanzierender ist Vermieter der Immobilie) unterschieden. Damit ist eine Immobilien Finanzierung bei Gewerbetreibende oder Freiberufler ebenfalls eine private Immobilienfinanzierung, insofern die zu finanzierende Immobilie nicht zum Betriebsvermögen gehört.

Wie gestaltet sich also eine private Immobilienfinanzierung?

Eigenkapital:

Es können die verschiedensten Mitte, wie z.B. Eigenkapital in Form von Bank- und Sparguthaben, liquidierbare Wertpapiere oder Eigenleistungen zum Einsatz kommen.Auch Fremdkapital wie zum Beispiel Darlehen von Kreditinstituten werden häufig genutzt.


Fremdkapital für private Immobilienfinanzierungen:

Überwiegend finanziert in Form von Darlehen durch:

* Banken,
* Bausparkassen,
* Landesförderinstitute,
* Kreditanstalt für Wiederaufbau
* Versicherungsgesellschaften

Für die Gewährung von gewerbliche Darlehen benötigen die Darlehensgeber eine Zulassung gemäß Kreditwesengesetz.

Zum kleinen Teil kommen auch Darlehn von anderen Privatpersonen (z. B. Verwandten) oder Arbeitgebern, in Form von Mitarbeiterdarlehen zum Einsatz.
Die Gewährung von Darlehen gehört zu einem durch das Kreditwesengesetz reguliertem Markt. Aus diesem Grund sind diesen alternativen Darlehensgebern jedoch enge Grenzen gesetzt.

Für Darlehensgeber ist die private Immobilienfinanzierungen eine ziemlich ausfallsichere Finanzierungsform, zumal die Darlehen grundsätzlich mit einem Grundpfandrecht, meist in Form einer Buchgrundschuld auf dem zu finanzierenden Beleihungsobjekt, abgesichert wird.

Hier finden Sie verschiedene Anbieter für eine Immobilienfinanzierung:

VIG in K1 Skandal verwickelt?

K1-Policen: Versicherer VIG gerät ins Zwielicht

so meldet das Handelsblatt

Eine Liechtensteiner Tochter des Versicherers Vienna Insurance Group (VIG) verkaufte K1-Policen an mehr als tausend Anleger und gerät im Skandal um den fest genommenen K1-Gründer Helmut Kiener in die Schusslinie.


Österreichs größter Versicherer hatte Anlegern über eine Tochtergesellschaft in Liechtenstein seit 2004 fondsgebundene Versicherungen verkauft, die in Genussrechte von Kieners K1 Invest Ltd. investierten.


Dem 50-jährigen Kiener wirft die Staatsanwaltschaft vor, rund um den in der Karibik registrierten Hedge K1 Global Sub Trust-Fonds ein verzweigtes Netz an Firmen aufgebaut und Gelder für Luxusimmobilien in Florida, Flugzeuge und Helikopter in Millionenhoehe abgezweigt zu haben.

Er soll damit Banken wie Barclays, BNP Paribas, Société Générale und JP Morgan um rund 400 Mio. Dollar betrogen haben. Auch Anleger zittern um ihr Geld. Bei den Fonds der K1 Invest Ltd. mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln sind das immerhin 348 Mio. Euro, so Eigenangaben. In sie investierte auch die VIG-Tochter Vienna Life.

Die Vienna Life in Liechtenstein als auch der österreichische Mutterkonzern VIG weisen jegliche Verantwortung von sich, invesierte die Vienna Life jedoch auch in den K1 Invest Fond. Der Schaden für den Versicherungskonzern liege bei zehn Millionen Euro. Ca. 1.600 Anleger, an die die Versicherung verkauft wurde, sind betroffen.

In Liechtenstein gibt es genauso wie in Deutschland keine Vorschriften in welche Art Fonds Versicherungen investieren dürfen.

IVG Immobilien immer noch in den roten Zahlen

Die IVG Immobilien AG kommt nicht aus den roten Zahlen

Die Krise am Gewerbeimmobilienmarkt drückt auf das Ergebnis der IVG Immobilien AG.
Im zweiten Quartal wurde ein höheren Verlust geschrieben als erwartet. Wie es an den Immobilienmärkten weitergeht ist laut IVG ungewiss. Eine konkrete Prognose will das Management weiterhin nicht abgeben.

Das Ergebnis nach Steuern sei auf minus 54,5 (plus 39) Millionen Euro gefallen, teilte die IVG Immobilien AG Chart zeigen am Freitag mit. Analysten hatten mit minus 34 Millionen Euro gerechnet.

Auch das Vorsteuerergebnis lag mit minus 42,6 Millionen Euro in der Verlustzone. Analysten hatten minus 44 Millionen Euro erwartet. Im Vorjahreszeitraum hatte IVG noch 63 Millionen Euro verdient.

"Aufgrund der schwierigen Marktsituation am Investmentmarkt mussten bei Immobilienverkäufen Abschläge von rund 10 Prozent gegenüber dem letzten Fair Value in Kauf genommen werden", erläuterte IVG. Das habe realisierte Marktwertänderungen von minus 52,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr verursacht.

Eine konkrete Prognose für das Ergebnis 2009 will IVG weiterhin nicht nennen, was Aktienhändler in einer ersten Reaktion auf die Zahlen kritisierten. Die Entwicklungen auf den Immobilienmärkten seien schwer einschätzbar, erklärte IVG. Die marktbedingt möglichen Reduktionen der Mieten und die geringer Wirkung der Indexierung aufgrund der stark zurückgegangenen Inflationsrate könne die Wertentwicklung der Immobilien weiter belasten.

Für die Zukunft setzt Vorstandssprecher Gerhard Niesslein auf die Neuausrichtung des Konzerns. Diese umfasse die Konzentration auf stabile Erträge aus dem Investment- und Fondsgeschäft und die Risikoreduktion durch Rückführung der Projektpipeline. "Hinzu kommen die Verbesserung der Kostenstruktur und die Vereinfachung der Unternehmensorganisation", sagte er.


Bereits begonnen hat der Geschäftsbereich IVG Private Funds mit der Platzierung von zwei neuen geschlossenen Fonds. Der EuroSelect 17 investiert in die neue Zentrale von KPMG in Amsterdam (Niederlande), der EuroSelect 18 bietet ein Portfolio von fünf Objekten aus dem Bestand der IVG an drei deutschen Standorten an. Ein weiteres Fondsprodukt für Privatanleger wird derzeit vorbereitet.


Quelle: manager-magazin.de

WestLB senkt IVG Immobilien auf 'Add'

DÜSSELDORF (dpa-AFX Analyser) - Die WestLB hat IVG Immobilien nach zuletzt starker Kursentwicklung von "Buy" auf "Add" abgestuft und das Kursziel auf 7,00 Euro belassen. Nachdem der Kurs in den vergangenen vier Wochen um 49 Prozent zugelegt habe, sei das verbliebene Kurspotenzial für eine "Buy"-Empfehlung zu gering, schrieb Analyst Georg Kanders in seiner Studie vom letzten Dienstag.

11.08.2009

ISIN DE0006205701

Neues Kursziel 7,00 EUR
Altes Kursziel 7,00 EUR
Neue Einstufung - Add
Alte Einstufung - Buy
Kurs bei Veröffentlichung: 5,96 EUR

Zinskommentar vom 24.07.09

Bauzinsen:

Interhyp Zinskommentar

nominal effektiv + / -
5 J 3,36 % 3,41 % +0,05 %
10 J 3,96 % 4,03 % 0,00 %
15 J 4,39 % 4,48 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,72 % 4,85 % +0,10 %

Die positive Stimmung an den Kapitalmärkten hat sich diese Woche unverändert fortgesetzt, sowohl DAX als auch Dow Jones haben sogar Höchststände seit Januar erreicht. Für Euphorie sorgen neben freundlicheren Konjunkturdaten aus dem Euro-Raum auch überraschend stabilisierende Zahlen vom US-Immobilienmarkt. Das dadurch gestiegene Vertrauen motiviert die Anleger, stärker in riskantere Anlageformen zu wechseln und Staatsanleihen den Rücken zuzukehren. Damit scheint wieder das Lager der Konjunkturoptimisten die Oberhand zu gewinnen. Die Folge: Der Aufwärtsdruck auf die Kapitalmarktzinsen vergrößert sich, so dass mit höheren Risikoprämien für lange Laufzeiten zu rechnen ist. Die Geldmarktzinsen hingegen dürften angesichts eines stabilen Leitzinses auf Rekordtief vorerst auf Niedrigniveau verharren.

Immobilienkäufer und Bauherren, die hohe Planungssicherheit benötigen, sollten daher nicht warten, sondern aktiv werden und Angebote mit langen Laufzeiten und Sondertilgungsoptionen einholen. Vor dem Hintergrund niedriger Leitzinsen und gleichzeitig steigender Langfristkonditionen empfehlen wir Darlehenskombinationen aus 5-jährigen mit 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen. Der Vorteil: Diese Kreditform verbindet hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei aufgrund der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung erscheint gerade in diesen unsicheren Zeiten die beste und sicherste Anlage des Eigenkapitals zu sein und noch dazu die langfristig attraktivste Altersvorsorge. Wir empfehlen daher in dieser Phase eher mehr Eigenkapital einzusetzen und auch höhere Tilgungen zu vereinbaren, da das Besparen der eigenen Immobilie im Gegensatz zu vielen Anlageformen hohe Kalkulationssicherheit bietet.


Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts


Infoquelle: Newsletter
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG

Interhyp-Zinskommentar vom 03.07.2009

Bauzinsen aktuell - Interhyp Zinskommentar:

nominal effektiv + / -

5 J 3,31 % 3,36 % -0,05 %
10 J 4,04 % 4,12 % 0,00 %
15 J 4,40 % 4,49 % 0,00 %
20 J 4,60 % 4,71 % 0,00 %
25 J 4,72 % 4,85 % 0,00 %

Besonders wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist die Wahl der richtigen Finanzierungsstruktur in Bezug auf Laufzeiten, Tilgungsmöglichkeiten und Einsatz von Fördermitteln. So können Kombinationen aus 5-jährigen und 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen sehr sinnvoll sein, weil sie hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung verbinden. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei wegen der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung erscheint gerade in diesen unsicheren Zeiten die beste und sicherste Anlage des Eigenkapitals zu sein und noch dazu die langfristig attraktivste Altersvorsorge. Wir empfehlen daher in dieser Phase eher mehr Eigenkapital einzusetzen und auch höhere Tilgungen zu vereinbaren, da das Besparen der eigenen Immobilie im Gegensatz zu vielen Anlageformen hohe Kalkulationssicherheit bietet.


Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Infoquelle:
Robert Haselsteiner
Interhyp

Amerikanische Luxusimmobilien in der Krise ?!

Toll Brothers baut teure Luxusimmobilien in den USA.
Jedoch fallen auch hier die Umsätze.

die faz.net berichtete gestern über die Luxus Immobilien Erbauer Toll Brothers:


11. Februar 2009 Gleich in zwei Problembranchen ist das amerikanische Unternehmen Toll Brothers engagiert: Es stellt vor allem luxuriöse Häuser her. Die amerikanischen Immobilienmärkte stecken in einer tiefen Krise, vor allem Wohnimmobilien. Und Luxus geht selbst in den internationalen Jetset-Metropolen seit Ausbruch der Finanzkrise auch nicht mehr wie in den Jahren zuvor.

So wartete der größte amerikanische Entwickler von Luxusimmobilien nun mit der Meldung auf, dass der Umsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um mehr als 50 Prozent gesunken ist. Dies ist auf Quartalsbasis schon das elfte Minus in Folge. Bis Quartalsende am 31. Januar fielen die Verkaufserlöse auf nur 409 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor lagen sie noch bei 842 Millionen Dollar.

Rekordhoch in weiter Ferne

Doch die Aktionäre des Unternehmens konnte diese Nachricht nicht mehr wirklich schocken. Der Titel hat seinen Kurssturz schon längst hinter sich. Vor wenigen Jahren notierten Toll Brothers noch auf einem Rekordniveau von 57 Dollar die Aktie und stürzten schon längst vor Ausbruch der Subprime-Krise ab.

Denn schon vor fünf Jahren zeichnete sich bei Luxusimmobilien das Ende des Aufschwungs ab. Nun scheint sich der Kurs dauerhaft unterhalb von 25 Dollar etabliert zu haben - und die Skala scheint nach unten noch weiter offen.

Am Mittwoch tendierte der Titel im New Yorker Aktienhandel zeitweise 2,8 Prozent im Minus bei 18,06 Dollar, profitierte dann allerdings von der allgemeinen Erholung an der New Yorker Börse.
„Die vergangenen fünf Monate zählten zu den schwierigsten in der Wirtschaftsgeschichte der Vereinigten Staaten“, verteidigte Vorstandsvorsitzender Robert Toll das schlechte Ergebnis seines Unternehmens.

Aktie meiden

Toll forderte die amerikanische Regierung auf, mehr für die danieder liegenden Immobilienmärkte in den Vereinigten Staaten zu tun. Ob Präsident Barack Obama dabei jedoch zuerst an Luxuswohnungen denken wird, ist fraglich. Wahrscheinlich liegen ihm die unteren Einkommensschichten, denen die Zwangsversteigerung droht, doch zuvorderst am Herzen.

Am 25. Februar wird Toll Brothers den vollständigen Bericht veröffentlichen. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass Anleger den Titel vorerst meiden sollten.

Immobilienkäufer drängen nach London

Preisrutsch lockt Käufer nach London
Investoren profitieren von der Schwäche des britischen Pfunds


London - Die Preise für Luxus-Domizile in London verzeichneten im Januar den zweitstärksten Rückgang seit Beginn der Datenerhebungen im Jahr 1976. Für Käufer wird es immer schwieriger, Kredite für Immobilienkäufe zu erhalten. Das hat den Preis für Häuser im Wert von mehr als einer Million Pfund um 3,7 Prozent gedrückt, wie der Immobilienberater Knight Frank LLP berichtet. Das Unternehmen ermittelt einen monatlichen Immobilienindex auf Basis der geschätzten Werte von Immobilien in den nobelsten Stadtteilen Londons.

In den vergangenen zwölf Monaten sind die Preise im Luxussegment um 21 Prozent eingebrochen
. "Die plötzliche Beschränkung bei der Hypothekenfinanzierung war der Hauptgrund für den Marktrückgang im vergangenen Jahr", erklärte Liam Bailey, Abteilungsleiter bei Knight Frank in London. "Das bringt für den Eigenheimsektor und für die Wirtschaft insgesamt weiterhin Probleme mit sich."

Eine Erholung sei in nächster Zeit nicht in Sicht, so der Immobilienberater. Finanzdienstleister in London dürften bis Ende 2010 bis zu 60 000 Stellen streichen. "Die Preisrückgänge dürften sich ab Ende 2009 beruhigen, aber 2010 wird es bestenfalls eine Seitwärtsbewegung geben", sagt Bailey. Knight Frank rechnet nun damit, dass die Preise gegenüber dem Gipfel um 35 Prozent absacken werden.

Der Preisrutsch hat mehr Kaufinteressenten angelockt. Angesichts der Schwäche des britischen Pfunds gegenüber dem Euro und dem Dollar beginnen ausländische Käufer, sich für Londoner Immobilien zu interessieren. Die Zahl der Besichtigungen war im vergangenen Monat 65 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Und die Zahl der ausländischen Interessenten, die im Januar bei einem Immobilienmakler registriert waren, lag 35 Prozent höher als im Vorjahr. Am stärksten zulegen in der Gunst der Interessenten konnten die Stadtteile Mayfair, Knightsbridge, Belgravia und Chelsea.

"Wenn die Pfund-Schwäche anhält, wird das die Nachfrage von ausländischen Superreichen anschieben. Das dürfte die niedrigere Nachfrage von vielen Käufern aus der City teilweise kompensieren", so Bailey. Der größte Preisrückgang war bei Objekten im Wert von bis zu 2,5 Mio. Pfund zu beobachten. Aber auch Anwesen, die über 10 Mio. Pfund kosten, haben seit September 20 Prozent an Wert verloren. Im November verkaufte Richard Cutt, Leiter des Büros Mayfair von Knight Frank, ein 680 Quadratmeter großes, modernisiertes Objekt in der Nähe des Grosvenor Square an einen Käufer aus dem Nahen Osten. Der Preis von 15 Mio. Pfund lag 25 Prozent unter der Preisforderung.

Eine Immobilie, die im Jahr 1976 auf einen Wert von 100 000 Pfund kam, hätte im März ihren Höchstwert bei 3,99 Mio. Pfund erreicht. Bis Ende vergangenen Monats wäre dieser auf 3,13 Mio. Pfund gesunken. Damit hätte sie in den zehn Monaten täglich rund 2810 Pfund an Wert verloren.
Von Peter Woodifield, Bloomberg

Anleger besinnen sich wieder auf Wohnimmobilien

Investment: Sicherheitsaspekt führt zu Umdenken

Investitionen in Immobilien wird wieder interessanter für Anleger.
abendblatt.de vermeldet:

Die Finanzmarktkrise hat keinen negativen Einfluss auf den Hamburger Wohnimmobilienmarkt. "Im Gegenteil", sagt Joachim Seeler, Geschäftsführer bei Hamburg Trust. "Nicht nur die Banken sind nach wie vor bereit, Wohnungsbauprojekte zu finanzieren. Darüber hinaus interessieren sich auch wieder private Anleger für Wohnimmobilien und Fonds." Die Branche konstatiert eine Flucht aus unsicheren Geldanlagen in das sichere "Betongold". Lange Zeit seien die Gewinnmargen in diesem Segment nicht attraktiv genug gewesen. "Da denkt man jetzt anders", so Seeler. Auch Björn Dahler, Inhaber des Maklerunternehmens Dahler & Company, stellt ein zunehmendes Interesse an Luxus-Eigentumswohnungen als Kapitalanlage fest. Lange Zeit habe man gesagt, dass die erzielbaren Mieten den Kaufpreis nicht rechtfertigten. Das habe sich angesichts steigender Mieterwartungen und der aktuellen Finanzsituation geändert. In der HafenCity, so der Makler, würden Kaltmieten von 18 bis 22 Euro pro Quadratmeter erzielt.

"Immobilien in Toplagen genießen das besondere Vertrauen von Anlegern, die sich von kurzfristigen hohen Renditeversprechen abkehren und wieder mehr auf konservative und kalkulierbare Werte setzen." Dahler beobachtet eine Landflucht ins Luxussegment in der City. Diese Immobilien seien nicht nur als Anlageobjekt begehrt, sondern auch als Heim. "Nicht mehr das große, exklusive Haus auf dem Lande ist gefragt, sondern die Stadtvilla oder das Luxusapartment in einer etablierten Stadtlage."

Neben dem Münchner ist der Hamburger Wohnimmobilienmarkt der interessanteste Markt für Investoren und Anleger. Dazu Seeler: "Die Stadt wächst, doch der Wohnungsmarkt zieht nicht entsprechend nach." 2007 seien in Hamburg 2900 neue Wohnungen im Geschosswohnungsbau errichtet worden. "Gleichzeitig verzeichnet der Markt aber jedes Jahr 2500 bis 4000 Wohnungen als Abgänge - sei es durch Abriss oder durch Umwidmungen." Was fehle, sei bezahlbarer Baugrund und schnellere Genehmigungsverfahren. Die Folge von zu geringer Bautätigkeit sei eine Vielzahl von Bewerbern für frei gewordene oder neu gebaute Wohnungen. "Meistens ist noch nicht einmal die Betonplatte gegossen, da haben sich jede Menge Interessenten gemeldet", sagt Seeler. Beispiel Bergedorf: Hier investiert Hanse Trust in einen Wohnungsneubau auf einem ehemaligen Bahngelände in Innenstadtnähe. 2010 sollen die 155 Mietwohnungen fertig werden; schon jetzt wurden 120 Interessenten registriert. "Wir laufen angesichts des verknappten Wohnungsangebots in Hamburg auf einen Engpass zu. Die Mieten werden steigen", beschreibt Seeler die für Investoren günstige Marktsituation.
hst

erschienen am 31. Januar 2009


Infoquelle: abendblatt.de

Alternative Capital Invest realisiert 22 Millionen Euro

Auch der Finanzmarkt in Dubai kann sich derzeit nicht ganz frei vom schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld machen. Umso erfreulicher, wenn die Nachfrage nach Premium-Immobilien weiterhin ungebrochen ist.

Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist der schnelle Abverkauf der beiden „Ferretti Luxury Beach Residences“ in Dubai durch die ACI Real Estate, die für die Fonds der Gütersloher Alternative Capital Invest GmbH das Immobiliengeschäft managt. Durch den Verkauf der beiden 44-Stockwerke-Luxus-Immobilien in der Dubai Waterfront konnte für die VII. Dubai Fonds KG ein weiterer Gewinn von 70 Millionen AED realisiert werden. Die für den Immobilienerwerb in Dubai typischen Anzahlungen wurden dabei bereits geleistet.

Zuvor war das erste Trading-Objekt, der Escan Towers auf der Sheikh Zayed Road, ebenfalls innerhalb kürzester Zeit verkauft worden. Insgesamt wurden damit bei der VII. Dubai Fonds KG bereits jetzt – und das noch vor Fondsschließung – mittelbar insgesamt 110 Mio. AED (rund 22 Millionen Euro) an Gewinnen realisiert. Dieser wiederholt ungewöhnlich schnelle Abverkauf bestätigt dabei einmal mehr das ausgezeichnete Netzwerk der ACI Real Estate auf der Arabischen Halbinsel.

Die Anleger der VII. Dubai Fonds KG können damit von einer äußerst erfolgreich verlaufenden Beteiligung mit großem Sicherheitspotential profitieren, bei der die im Prospekt prognostizierten Vorabausschüttungen von rechnerisch jeweils jährlich 12 Prozent nominal wie schon bei allen Vorgängerfonds auch wirklich erzielt werden können. „Die schnelle Umschlagsgeschwindigkeit zeigt, dass mit Premium-Immobilien, wie wir sie in Dubai anbieten auch in einem angespannten weltwirtschaftlichen Umfeld weiterhin hohe Gewinne zu erzielen sind“, erklärt Uwe Lohmann vom Marktführer von Dubai-Fonds.

Dabei sind es zum einen Premium-Immobilien, die die Nachfrage bei Investoren wecken. Und hier lassen die „Ferretti Luxury Beach Residences“ kaum einen Wunsch offen: So zeichnen sich die beiden außergewöhnlichen Immobilien-Objekte durch alle erdenklichen Annehmlichkeiten wie Pools, Fitness Center, Gastronomie auf höchstem Niveau und eigenem Yachthafen aus.

Es bestätigt sich aber auch einmal mehr, dass das von ACI Real Estate ins Leben gerufene und mehrfach ausgezeichnete Tower-Branding-Konzept die erfolgreiche Vermarktung von Immobilienprojekten beflügelt. Erst vor kurzem hatte das Unternehmen mit den „Ferretti Luxury Beach Residences“ die Fortsetzung der Branding-Story verkündet, die es vor rund eine Jahr mit den bekannten Persönlichkeiten Boris Becker, Niki Lauda und Michael Schumacher gestartet hatte.



Und so ist es kein Wunder, dass die Nachfrage nach der VII. Dubai Fonds KG derzeit sehr groß ist und die Alternative Capital Invest davon ausgeht, dass auch dieser Fonds ähnlich schnell platziert sein wird wie die Vorgängerfonds. „In den letzten zehn Tagen haben uns, trotz oder vielleicht auch gerade wegen der internationalen Finanzkrise, täglich Zeichnungsscheine über mehr als eine Millionen Euro erreicht, weswegen wir uns in unserer Strategie absolut bestätigt fühlen“, erklärt Uwe Lohmann. Die Fonds der Alternative Capital Invest sind dabei rein eigenkapitalfinanziert und insofern bankenunabhängig.


Die Alternative Capital Invest konzipiert seit 2004 innovative Fondskonzepte, um die Chancen des dynamischen arabischen Marktes zu nutzen, und hat sich zum Marktführer von Dubai Fonds in Deutschland entwickelt. Inzwischen wurden sechs Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 550 Millionen Euro platziert – alle Ausschüttungen an die mehr als 6.000 Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden bislang wie prospektiert geleistet.



Weitere Infos zur Pressemeldung:
http://www.alternative-capital-invest.com

Nach Bankenkrise wieder Immobilien gefragt

Die Finanzkrise macht Immobilien wieder als Geldanlage attraktiv. Das bestätigen die Aussteller bei der zum elften Mal veranstalteten Immo-Messe in Ludwigsburg.

„Es gibt eine Rückbesinnung auf Sachwerte“, sagte Klaus Holzwarth von Schöner Wohnen. Eine vermietete Wohnung bringe vier bis fünf Prozent Rendite. Bei anderen Geldanlagen werde zwar mit höheren Zinsen gelockt, doch wie der Zusammenbruch auf den Finanzmärkten nun zeige, sei das Risiko auch deutlich höher.
„Wir stellen eine verstärkte Nachfrage von Kapitalanlegern fest“, bestätigte auch Eberhard Jühe von Strenger-Immobilien. Die Immobilie als wertstabile Anlage erlebe derzeit eine Renaissance, so die Erfahrung des Fachmannes. Auch die Finanzierung der Immobilie soll krisenfest sein. Die Risikobereitschaft sei rückläufig, bestätigte Steffen Fuchs von der Landesbausparkasse, die diesmal staatlich geförderte Wohn-Riester-Verträge bei der Immo-Messe vorstellte.

Ob vermietet oder selbst genutzt: Die Lage eines Hauses oder einer Wohnung ist beim Kauf entscheidend. Laut Immobilienunternehmer Jürgen Pflugfelder sind Gemeinden mit einer perfekten Infrastruktur deutlich im Vorteil. Vor allem der S-Bahn-Anschluss und eine gute Nahversorgung seien wichtige Kriterien.
„Der Zweitwagen wird immer mehr zum Luxus, da kommt es auf eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr an“, sagte Pflugfelder. Das bestätigten auch Besucher der Messe wie beispielsweise ein Berlin stammendes junges Paar mit Kleinkind, das auf der Suche nach Wohneigentum ist. Da beide berufstätig sind, ist ihnen eine gute Verkehrsanbindung wichtig, um auch genug Zeit für das Familienleben zu haben.
Am liebsten wäre uns ein Haus in Ludwigsburg, aber der Preis muss eben auch stimmen“, sagen beide. In der Stadt bleiben will auch ein Paar im mittleren Alter, das sich ebenfalls über das Immobilienangebot informierte. „Der Freizeitwert ist hier einfach höher, das wollen wir nicht missen“, versicherten beide.
Und es gibt vermehrt Menschen im Rentenalter, die sich nach etwas Neuem umschauen. Das Haus ist einfach zu groß geworden, jetzt will man am liebsten in eine zentral gelegene Wohnung umziehen. Wichtig sei hier eine seniorengerechte Ausstattung mit Aufzug und beispielsweise begehbarer Dusche, berichtete Klaus Holzwarth.
Angesichts steigender Energiepreise waren auch Vorschläge zur Heizkostenreduzierung gefragt.
Das zeigte die große Resonanz auf Fachvorträge bei der IMMO 2008. Ob Sanierung oder Neubau, wenn Energie immer teurer werde, würden sich entsprechende Investitionen lohnen, erklärte der Architekt und Energieberater Uwe Michael Meyer.
Die Aussteller bestätigten in jedem Fall gute und konstruktive Gespräche mit den Messebesuchern. Ihr Fazit: „Gerade diese persönlichen Kontakte machen die Immo-Messe alljährlich zum Erfolg.“


Infoquelle:ludwigsburger-kreiszeitung.de

Immobilienkrise läuft an Dubai vorbei

Auf der Ganzen Welt herrscht Negative Stimmung.
Vorallem im Immobiliensektor stehen die Fahnen auf Halbmast.

Nicht jedoch in Dubai.

Während in Europa und den USA die Immobilienangst umgeht, wird am Golf weiter gebaut. Noch verkaufen sich die Luxustürme, Villen und Apartments bestens - die Scheichs kommen kaum mit dem Geldausgeben nach.
Neuester Clou: ein über 1000 Meter hoher Wolkenkratzer:

Dubai - Joachim Swensson hat am Morgen keine Nachrichten gesehen, gestern auch nicht, und vielleicht war das auch besser so, denn sie hätten ihm womöglich die Laune verdorben für seinen Auftritt, der nichts als Begeisterung und Zuversicht ausstrahlen soll: Joachim Swensson stellt den "Michael Schumacher World Championship Tower" vor, einen 400-Millionen-Euro-Turm in Abu Dhabi.

Wer aber will heute etwas von neuen Türmen wissen? Allein die Worte "Real Estate" und "Investment" haben einen fast schon radioaktiven Beigeschmack, seit weltweit die Kurse fallen, Banken stürzen oder gerade noch gerettet werden und Anleger um ihre Ersparnisse zittern, weil Amerikas Immobilienkrise die Finanzmärkte erschüttert. In Frankfurt oder in Chicago hätte man den Schumacher-Termin wohl um ein paar Wochen verschoben, allein aus Taktgefühl.

Doch wir sind nicht in Frankfurt oder in Chicago, wir sind in Dubai, wo soeben die "Cityscape Dubai" begann, die größte Immobilienmesse der Welt.Mehr Aussteller als im vergangenen Jahr sind da, mehr Besucher werden kommen, und Großes wurde angekündigt:

ein Turm, der über einen Kilometer hoch sein wird, ein Garten halb so groß wie der New Yorker Central Park und ein neues Stadtviertel für 70 Milliarden Euro - die üblichen Superlative von Dubai,

zu einem etwas unerwarteten Zeitpunkt allerdings.

Nun treten vier strahlende Deutsche vor die Presse: Rennfahrer Michael Schumacher, zwei Immobilien-Manager und jener Joachim Swensson, dessen Firma das Recht erworben hat, Schumachers Namen für Bauprojekte zu vermarkten.
"Salam alaikum", fängt Swensson an, und von Krise fällt kein Wort, dafür ist umso mehr von Präzision, von Qualität und Nachhaltigkeit die Rede. Ein Hochhaus solle errichtet werden, sagt der Marketing-Experte, das so sei wie Schumacher: modern, perfekt bis ins Detail und zuverlässig.

Deutsches zieht in Arabien, auch bei Immobilieninvestoren.

Entworfen haben es drei junge deutsche Architekten, die vorher am Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart und am Water Cube, dem olympischen Wassersportzentrum in Peking, mitgearbeitet haben. Es sieht aus wie ein kühn ins Organische übersetzter Pokal, den Schumacher gewonnen hat, und es ist der erste von sieben Türmen, die seine sieben Weltmeistertitel symbolisieren sollen.

Deutsches zieht in der arabischen Welt, nicht nur bei den Autofahrern, sondern auch bei Immobilieninvestoren: An der Jumeirah Beach Road, der Prachtmeile der Stadt, lachten in diesem Frühjahr Schumacher, Niki Lauda (der Österreicher ist) und Boris Becker von den Plakaten, um für Bürotürme zu werben, die ihre Namen tragen. Ein Bauentwickler aus Karachi nahm sich für seine Aktivitäten in Dubai das Wort "schön" zum Namen und die beiden Punkte über dem "o" als Logo - so einfach kann Werbung sein.

Das alles aber fand zu einer Zeit statt, als von faulen Baukrediten und maroden Immobilienbanken noch keine Rede war. Inzwischen hat das Finanzfiasko aber auch Dubai erreicht: Um mehr als zehn Prozent sanken am Sonntag und am Montag die Kurse an der Börse. Die Aktienhändler auf den Titelbildern der lokalen Presse schauen genauso traurig drein wie ihre Kollegen in Frankfurt oder London, nur dass sie weiße Dischdaschas tragen statt Anzug und Krawatte.

Dubai scheint längst reif für eine Immobilienkrise: Vorbei die Zeiten, als nur die Scheichs selber Türme bauten - mit Petrodollars finanziert und vielfach bar bezahlt.

Eine Runde mitfahren auf dem Wertschöpfungsexpress

Seit auch Ausländer Immobilien kaufen dürfen, sind Entwickler aus allen Kontinenten in Dubai tätig, und die Finanzierung geht immer öfter so: Ein Turm, eine Wohnsiedlung oder eine Shopping Mall wird "gelauncht", und Kunden zahlen eine Rate von zehn Prozent auf ihr Apartment, ihre Wohnung oder ihr Geschäftslokal an. Bei Baubeginn wird die nächste Rate fällig, dann die nächste und die nächste - bis das Gebäude fertig ist.

Dass der Besitzer der Wohnung am Ende noch derselbe ist, der die erste Rate zahlte, ist allerdings die Ausnahme. Meist hat er seinen Anteil, vielfach auf Pump gekauft, längst wieder abgestoßen - nicht selten an einen, der selbst einen Kredit aufgenommen hat, um eine Runde auf dem Wertschöpfungsexpress mitzufahren. Auf diese Weise ist in den letzten Jahren viel Geld verdient worden, manche haben ihren Einsatz verzehnfacht.

Was aber, wenn am Ende nicht genug Leute da sind, um in die Villen und Türme einzuziehen und die astronomischen Mieten zu bezahlen, auf die die Anleger spekulieren? Was, wenn - wie bis vor kurzem - die Kreditsummen der Banken doppelt so schnell wachsen wie ihre Einlagen?

"Betrifft uns nicht", sagt Markus Giebel, Vorstandschef von Deyaar, der Firma, die den Schumacher-Turm verkaufen wird. "Wir sind nicht im hohen, wir sind im ultrahohen Preissegment. Und Leute mit Geld, die so etwas Exklusives haben wollen, wird es immer geben."

Fürwahr: Wer keine anderen Wünsche offen hat als einen "Indoor-Berth", einen überdachten Yacht-Anleger im Erdgeschoss seines Wolkenkratzers, an dem geht die Finanzkrise vielleicht wirklich vorbei.

Oder auch nicht.

Der Grund der Zuversicht könnte auch ein anderer sein: Selbst wenn der Ölpreis derzeit sinkt - in Ländern wie Saudi-Arabien, Katar oder Kuweit ist derzeit so viel Geld im Umlauf, dass die Scheichs kaum mit dem Ausgeben nachkommen.

Davon weiß Ibrahim Dschowahmed, 44, zu berichten, der mit einem kleinen Rollkoffer voller Hochglanzbroschüren über das "Cityscape"-Gelände schlendert, den Mund wässrig von all den Penthouses und Duplex-Apartments.

Immobilienmakler aus Dammam in Saudi-Arabien, und sein Problem ist folgendes: Zu mir kommen junge Männer, 20 oder 25 Jahre alt, und fragen:

"Was fange ich nur mit den zwei Millionen Dollar an, die mir mein Vater anvertraut hat?"

Ach, hätte Saudi-Arabien bloß eine Messe wie die hier in Dubai, seufzt er. Dann könnte er sich diese Reise sparen. So aber wird sein Besuch enden wie der im letzten Jahr: Er wird für zehn Millionen Dollar Wohnungen und Apartments kaufen - Anzahlung gleich heute, den Rest später per Überweisung. Er zieht eine Master- und eine Visa-Karte aus seiner Geldbörse: "Auf der hier habe ich 50.000, auf der hier 70.000 Dollar Dispo. Für die Anzahlungen wird es reichen.Dass der Westen gerade mit den Zähnen klappert, habe er schon gehört. Für ihn sei das nicht schlecht: "Kein Mensch mag jetzt sein Geld einer Bank anvertrauen. Die Leute wollen etwas zum Anfassen."



Infoquelle: Spiegel.de

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