Die Rating-Agentur Egan Jones bewertet Österreich und die Niederlande nur noch mit der Note "A"
Österreichs Staatsanleihen wurden von der US-Ratingagentur um eine weitere Stufe gesenkt. Die Euro-Krise sorgt dafür, dass die Papiere nur noch mit "A" bewertet wurden. Die niederländischen Anleihen wurden sogar um 2 Schritte abgestuft. Laut der Einschätzung von Egan Jones sinken die Anleihen der Niederländer von "AA-" ebenfalls auf "A". Es drohen jedoch noch weitere Abstufungen, denn der Ausblick für diese Länder sieht negativ aus.
Erst vor wenigen Wochen wurde Deutschland von der Agentur herunter gestuft. Die Begründung: Die Schuldenkrise übt Druck auf die noch festen Länder aus, denn nach Spanien wird wohl auch Italien Milliarden-Hilfen benötigen.
Bei den anderen Rating-Größen Fitch, Standard & Poor's sowie Moody's steht Österreich noch etwas besser da. S und P stufte die Alpenrepublik lediglich um eine Stufe auf "AA+" ab. Bei den anderen beiden behält Österreich bis jetzt noch seine Top-Bonität. Deutschland steht bei den 3 Marktführern noch mit der Bestnote "AAA" auf der Liste und gehört zu den wenigen EU-Ländern, die überhaupt noch diese Benotung erhalten haben.
Karte für die Länderbewertungen der Rating-Agenturen.
Infoquelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1263735/USRatingagentur-Egan-Jones-stuft-Oesterreich-herab
Aktuelle Trends im Finanz und Aktien Markt. Fonds, Aktien und Immobilien Berichte aus verschiedenen Finanz und Boersen Briefen sowie von Aktien und Finanzierungsportalen.
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US Ratingagentur stuft Deutschland runter
Nun geht auch der Krug an Deutschland nicht mehr vorbei.
Die US Ratingagentur Egan-Jones hat Deutschland auf A+ herunter gestuft.
Laut der Ratingagentur Egan-Jones wird die größte Volkswirtschaft in Europa auf einem riesigen Berg uneinbringlicher Forderungen sitzen bleiben. Dies ist zumindest die Meinung der Agentur. Die Schuldenkrise Europas, allen voran Griechenland, wird dafür verantwortlich sein und Deutschland schwer belasten. Damit begründete Egan-Jones seinen Schritt, Deutschland von AA- auf A+ herab zu stufen. Auch die Fiskal-Politik von Angela Merkel trage dazu bei, dass Deutschland nun erneut runter gestuft wurde.
Infoquelle: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/euro-schuldenkrise-us-ratingagentur-stuft-deutschland-auf-a-herab_aid_773327.html
Egan-Jones stuft Deutschland um 4 Stufen herunter
Ratinagentur Egan-Jones stuft die deutsche Bonität auf AA-
Die eher unbekannte Rating-Agentur Egan-Jones sieht die krisengeplagten Euroländer als Problem für die deutsche finanzielle Belastbarkeit. Standard & Poor's bleibt bei AAA und hat Deutschland bis dato verschont.
Die eher unbekannte Rating-Agentur Egan-Jones sieht die krisengeplagten Euroländer als Problem für die deutsche finanzielle Belastbarkeit. Standard & Poor's bleibt bei AAA und hat Deutschland bis dato verschont.
Nachdem Standard & Poor's letzte Woche die Bonität einiger Euroländer herabgestuft hat, wird nun offenbar auch die Belastbarkeit der deutschen Finanzen mehr und mehr in Frage gestellt. Die weitgehend unbekannte Ratingagentur Egan-Jones hat die Kreditwürdigkeit Deutschlands von "AA" auf "AA-" und damit auf das nur noch viertbeste Rating herabgestuft. Egan-Jones sieht Deutschland zwar immer noch als die beste Volkswirtschaft in Europa. Die möglichen Belastungen im Zusammenhang mit den Hilfen für krisengeplagte Euroländer könnten jedoch zum Problem werden, so die Begründung der Agentur. Zudem sei die derzeitige Finanzpolitik der Bundesregierung Besorgnis erregend. Bei den drei großen Ratingagenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch wird Deutschland nach wie vor mit der Bestnote AAA bewertet.
Commerzbank Aktie steigt um 14 Prozent
Nachdem die Commerzbank mitteilte, dass sie die vorhandene Kapitallücke aus eigenen Kräften schließen will, stieg der Aktienkurs der Commerzbank Aktie um 14,4%.
Laut dem Commerzbank-Oberhaupt Martin Blessing soll die Kapitallücke von über 5 Milliarden Euro ohne Hilfe der Großaktionäre und des Staates geschlossen werden. 3 Milliarden Euro sind bereits aufgebracht. Weitere 1,2 Milliarden werden aus einbehaltenen Gewinnen aus dem letzten Quartal 2011 gedeckt. 735 Millionen Euro kommen aus dem Rückkauf eigener Schuldpapiere und der verbleibende Rest soll durch den Abbau von Risiken eingebracht werden.
Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/milliarden-suche-boerse-reagiert-euphorisch-auf-commerzbank-plaene_aid_704613.html
Laut dem Commerzbank-Oberhaupt Martin Blessing soll die Kapitallücke von über 5 Milliarden Euro ohne Hilfe der Großaktionäre und des Staates geschlossen werden. 3 Milliarden Euro sind bereits aufgebracht. Weitere 1,2 Milliarden werden aus einbehaltenen Gewinnen aus dem letzten Quartal 2011 gedeckt. 735 Millionen Euro kommen aus dem Rückkauf eigener Schuldpapiere und der verbleibende Rest soll durch den Abbau von Risiken eingebracht werden.
Bis Freitag muss die Bank der EU-Bankenaufsicht EBA ein Maßnahmenpaket vorlegen, wie sie die Lücke schließen will. In den ersten beiden Quartalen dieses Jahres soll laut dem Plan der Rest von 3,3 Milliarden Euro zusammenkommen. Dafür will die Bank auch in den ersten sechs Monaten Gewinne einbehalten, Risiken abbauen sowie bei den Sonderzahlungen an Beschäftigte sparen. Die Boni der Führungskräfte für 2011 sollen in eigenen Aktien ausgezahlt werden, was bis zu 250 Millionen Euro bringen soll. Die Kosten sollen außerdem um 150 Millionen Euro gesenkt werden. Insgesamt addieren sich alle Maßnahmen auf 6,3 Milliarden Euro. Die Planung enthält also einen Risikopuffer von einer Milliarden Euro. Die Kapitallücke der Commerzbank ist eine der größten der betroffenen 30 Banken. Santander hat ein 15-Milliarden-Loch bereits gestopft, Unicredit braucht eine Kapitalerhöhung um 7,5 Milliarden. Blessing hatte sich früh festgelegt, dass er nicht noch einmal den Staat zu Hilfe rufen werde, um sein Kapitalproblem zu bewältigen. Der Bund hat der Commerzbank in der Finanzkrise schon mit 18 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen. Aktie schießt empor An der Börse herrschte große Erleichterung. Die zuletzt bis auf 1,11 Euro abgestürzte Aktie sprang um 13 Prozent auf 1,59 Euro. „Das hört sich alles viel besser an als erwartet“, sagte ein Händler. „Für die Aktie heißt das: viel Luft nach oben.“ WestLB-Analyst Neil Smith lobte: „Das Paket ist überzeugend. Die Bank hat deutlich mehr Kapital eingeplant, als sie müsste. Das ist, falls weitere Abschreibungen wegen Griechenland kommen, ein guter Puffer. Und dass sie die Allianz im Moment nicht braucht, ist ein gutes Zeichen.“ Die Umwandlung der Stillen Einlage des Versicherers von 750 Millionen Euro in hartes Kernkapital behält sich die Bank für den Notfall vor. Derzeit sei sie kein Teil des Plans. „Hier gibt es verschiedene Verfahrensmöglichkeiten“, sagte Strutz. Die Einlage könnte in Aktien getauscht oder ihre Bedienung stärker an den Gewinn gekoppelt werden, um von den Aufsehern als Puffer anerkannt zu werden. Die Detailverhandlungen sind aber offenbar noch nicht abgeschlossen....
Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/milliarden-suche-boerse-reagiert-euphorisch-auf-commerzbank-plaene_aid_704613.html
Teurer Brent - Heizöl trotzdem günstiger
Durch einen stabilen Euro haben die Heizölkäufer in Deutschland zur Zeit einen leichten Preisvorteil trotz des Anstiegs des Referenzwertes vom Rohöl Brent.
Pressemitteilung von: Ceto-Verlag GmbH
Pressemitteilung von: Ceto-Verlag GmbH
LEIPZIG. (Ceto) Die europäische Rohöl-Referenzsorte Brent setzte auch heute seine Aufwärtsbewegung fort. – im Gegensatz zu ihrem amerikanischen Pedant WTI. Preistreiber an den Börsen ist China mit seiner konstant hohen Nachfrage, die allerdings das Risiko einer Inflation birgt. Deutschen Heizölkunden konnte es egal sein. Der stabile Euro sorgte hier für Mini-Abschläge.
Das Reich der Mitte hat gut lachen: Die Wirtschaft brummt, die Welt schaut neidisch auf die Boomregionen von Harbin bis Hongkong, eine Finanzkrise hat mal allenfalls privat im Portemonnaie und die kontinuierlich wachsenden Rohstoffpreise lächelt man einfach weg. Anders ist es kaum zu erklären, dass der größte Energieverbraucher der Welt wieder robuste Produktionszahlen meldet. Anleger freut so etwas ebenfalls. Europäische Finanzkrise hin, die wachsweiche Konjunktur in den USA her – China macht die Musik, hinter denen die Preise an den Rohstoffbörsen her laufen. So auch heute wieder.
Zwar fiel der Anstieg bei Nordseeöl (Brent) nicht ganz so stark aus wie gestern, dennoch verzeichnete die europäische Referenzsorte wieder ein deutliches Plus du wird nun wieder über 120 US-Dollar gehandelt. Da konnte nur der Euro helfen. Auch der profitierte von starkem China und schwachem Amerika, krabbelte etwas nach oben und drückte die Heizölpreise, die sonst auf weitere Steigerungen aus gewesen wären. Die Preise sanken um 5 Cent auf 83,79 Euro für die 100 Liter-Partie HEL bei einer Gesamtliefermenge von 3.000Lietern. Der komplette Beitrag nebst tagesaktueller Grafik kann hier gelesen werden: www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10314
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
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CETO-Verlag GmbH
Industriestr. 85 - 95
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Immer aktuell - am Puls des Marktes
Der Ceto-Verlag ist der Branchenverlag für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland.
Unsere Verlagsarbeit spiegelt die Hauptgeschäftsfelder der Unternehmen in diesem Wirtschaftsumfeld. Dazu gehört der Wärmemarkt ebenso wie das Kraft- und Schmierstoffgeschäft.
Themen:
Aus der Vielfalt der Themenbereiche des Ceto-Verlages sollen hier nur einige genannt werden:
* Aktuelles und Hintergründe zum Handel mit fossilen wie erneuerbaren Energieträgern, vom Braunkohlenbrikett, über Heizöl, Flüssiggas und Holzpellets bis zu Schmier- und Kraftstoffen auf fossiler und regenativer Basis.
* Vergleiche verschiedener Systeme zur Wärmeerzeugung und Energieträger
* Technik für Logistik und Unternehmen
* Rechtliche Fragen rund um den Wärmemarkt
* Energiepolitische BrennpunkteUmfangreiche Erhebung und Bereitstellung von Marktdaten (Preise für Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Holzpellets, Braun- und Steinkohlenprodukte, Fernwärme, Absatzdaten für Heizöl, Kohle u.a.)
Zeitschrift „BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau“
Zahlreiche Firmen der Branche sowie Partner aus dem Heizungsbau, dem Schornsteinfegerhandwerk, Bauplaner, Architekten und angrenzende Berufsgruppen nutzen das monatlich erscheinende Deutsche Energiemagazin „BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau“ für ihre aktuelle und vielseitige Information. Hier erhalten sie einen breit gefächerten Überblick über Markt und Unternehmen, Trends und Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen.
Monatlich werden in 161 deutschen Städten Endverbraucherpreise für 1.600 und 3000 Liter Heizöl Extra Leicht und die damit energiegleiche Menge Erdgas und anderer Energieprodukte erfasst sowie verschiedene Marktdaten veröffentlicht.
Internet www.brennstoffspiegel.de
Ergänzend zum monatlich erscheinenden Deutsche Energiemagazin „BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau“ veröffentlicht der Ceto-Verlag auf seiner Internetplattform die Ergebnisse der täglichen Preiserfassung für Heizöl EL, aktuelle Branchennachrichten zu Markt, Unternehmen, Wettbewerb und politischen Tagesthemen.
Gleichzeitig werden umfangreiche aktuelle Marktdaten angeboten (Tagesgrafiken zum Heizölpreis nach Bundesländern, tagaktuelle Einschätzung der Marktentwicklung im Heizölgeschäft, Wochengrafiken zum Rohölmarkt (OPEC), Monatsgrafiken für Heizöl EL, Erdgas, Flüssiggas, Holzpellets, Fernwärme nach Bundesländern, Jahresgrafiken zur Preis- und Absatzentwicklung der genannten Energieträger, zzgl. Braun- und Steinkohlenprodukte)
Im Premiumbereich stehen unseren Abonnenten weitere Marktdaten als Downloads –kostenpflichtig – zur Verfügung
Der Preisrechner ermöglicht jedem Verbraucher, aufgrund seines individuellen Heizölpreises jederzeit den aktuellen Preisvergleich zum Erdgaspreis festzustellen.
Auszugsweise sind Themen aus „BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau“ im Internet freigegeben.
Im Ceto-Shop ist die gesamte Produktpalette des Verlages schnell und übersichtlich verfügbar, darunter viele individuelle Info-Materialien und Branchenkalender – speziell für den Heizölhandel.
Unsere umfangreiche Datenbank liefert darüber hinaus zahlreiche Grafiken und Bilder zu Unternehmen und Markt.
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Seit 2006 bildet der Energie-Newsletter die dritte Säule der Arbeit des Ceto-Verlages.
Schwerpunktmäßig werden hier aktuelle und besonders wichtige Nachrichten, Daten und Hintergrundinformationen an inzwischen rund 2.000 Empfänger verschickt. Der Energie-Newsletter des Ceto-Verlages erscheint derzeit zweimal pro Monat und aus aktuellem Anlass.
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City BKK nach Gesundheitsfond pleite
Böses Erwachen! Zum ersten mal nach der Einführung des Gesundheitsfonds muß eine Krankenkasse die Türen schließen. Die City BKK Berlin ist die erste die es erwischt hat. Bis zum 1. Juli 2011 sollten sich die knapp 170.000 Versicherten der Berliner City BKK eine neue Krankenkasse suchen.
Die Gründe: Chronischer Finanzprobleme und Mitgliederschwund nach der monatlichen Gebührenerhöhung von 15 Euro zwingen die Krankenkasse nun endgültig die Pleitefahne zu hissen. Die Kasse wird auf Dauer nicht leistungsfähig sein, aber die Versicherten bräuchten sich laut BVA-Chef Maximilian Gaßner keine Gedanken zu machen.
Das Bundesversicherungsamt in Bonn als Aufsichtsbehörde der Krankenkassen teilte mit, dass die Versicherten genügend Zeit für den Versicherungswechsel haben.
Infoquelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/krankenkasse-city-bkk-ist-pleite/4131982.html
Die Gründe: Chronischer Finanzprobleme und Mitgliederschwund nach der monatlichen Gebührenerhöhung von 15 Euro zwingen die Krankenkasse nun endgültig die Pleitefahne zu hissen. Die Kasse wird auf Dauer nicht leistungsfähig sein, aber die Versicherten bräuchten sich laut BVA-Chef Maximilian Gaßner keine Gedanken zu machen.
Das Bundesversicherungsamt in Bonn als Aufsichtsbehörde der Krankenkassen teilte mit, dass die Versicherten genügend Zeit für den Versicherungswechsel haben.
"Sie hätten nun ausreichend Zeit, in eine andere gesetzliche Krankenkasse ihrer Wahl zu wechseln. Diese müsse sie unabhängig von Alter oder Krankheit aufnehmen. Auch die Forderungen von Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken seien gesichert. In einem „Abwicklungsstadium“ nach der Schließung bestehe sie rechtlich so lange fort, bis alles erledigt sei."
Infoquelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/krankenkasse-city-bkk-ist-pleite/4131982.html
Einigung bei der West LB?
Vielleicht ist am Ende doch eine Lösung in Sicht. Die Eigentümer der angeschlagenen WestLB wollen Teile der Landesbank verkaufen und damit das marode Unternehmen zurecht stutzen und verkleinern. Der Rest der "Miesen" soll in die Bad Bank ausgelagert werden. So der Vorschlag. Das wiürde jedoch eine teure Angelegeheit.
Die Politik stärkt den Rücken und spricht sich für das Verbundbankmodell aus.
D.h. die WestLB wird in sogenannte "Containern"aufgeteilt. 3 Teile soll es geben.
Dabei wächst die Bad Bank und droht zu platzen.
Der dritte Teil wird als die "alte WestLB" erhalten bleiben. Jedoch nur aus juristischen Gründen. Zitat manager-magazin.de:
Jedoch steht das Ganze noch nicht auf sicheren Füssen. Zunächst muß die EU-Kommision zustimmen.
Infoquelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/0,2828,757358,00.html
Nach monatelangem Hin und Her präsentieren die WestLB-Eigner nun endlich eine Lösung für ihr marodes Geldinstitut. Es soll zur Verbundbank schrumpfen. Was zukunftsträchtig klingt, kommt einer Abwicklung gleich - und wird noch monatelang für Streit sorgen.
Die Politik stärkt den Rücken und spricht sich für das Verbundbankmodell aus.
Wenige Stunden vor Ablauf der Frist, die EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia den Anteilseignern der angeschlagenen Landesbank gesetzt hat, legte sich Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans öffentlich fest. "Wir wollen das Verbundbankmodell vorantreiben", sagte er dem "Handelsblatt".
D.h. die WestLB wird in sogenannte "Containern"aufgeteilt. 3 Teile soll es geben.
Der kleinste Teil, die Verbundbank, wird den Sparkassen gehören. Sie soll den Zahlungsverkehr zwischen den öffentlich-rechtlichen Instituten sicherstellen und Mittelstandskredite vergeben.
Dabei wächst die Bad Bank und droht zu platzen.
Der Großteil des früheren Geschäfts wird voraussichtlich in die Abwicklungsanstalt der WestLB, die sogenannte Bad Bank, wandern. Deren bisherige Bilanzsumme beträgt 77 Milliarden Euro. Experten gehen davon aus, dass dort weitere 100 Milliarden Euro an Volumen hinzukommen. Dazu dürfte ein Großteil des bisherigen Kapitalmarktgeschäfts zählen und vermutlich auch die Immobilientochter Westimmo.
Der dritte Teil wird als die "alte WestLB" erhalten bleiben. Jedoch nur aus juristischen Gründen. Zitat manager-magazin.de:
Insidern zufolge hat die WestLB vereinzelt Verträge mit ausländischen Investoren abgeschlossen, die es nicht erlauben, dass die Bank rechtlich verändert wird. Sie soll aber als reine Serviceeinheit fungieren und Back-Office-Aufgaben für die Abwicklungsanstalt übernehmen.
Jedoch steht das Ganze noch nicht auf sicheren Füssen. Zunächst muß die EU-Kommision zustimmen.
Infoquelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/0,2828,757358,00.html
Umsatzrückgang bei Calida, Schweiz
Im ersten Halbjahr 2009 hat der schweizer Wäschehersteller Calida einen Umsatzrückgang um 10,3 Prozent auf 95,3 Mio. Schweizer Franken erlitten. Unter dem Strich resultierte wegen der schwierigen Situation bei der Tochter Aubade ein Verlust von 46,1 Mio. Franken.
Im Vorjahr hatte Calida noch einen Gewinn von 3,1 Mio. Fr. erzielt. Mitte Juni hatte das Luzerner Unternehmen wegen der französischen Tochtergesellschaft Abschreibungen in Höhe von 59 Mio. Franken angekündigt.
Umsatzrückgang aufgrund des schwachem Euro.
Quelle: sda / Freitag, 24. Juli 2009 / 09:39 h
Im Vorjahr hatte Calida noch einen Gewinn von 3,1 Mio. Fr. erzielt. Mitte Juni hatte das Luzerner Unternehmen wegen der französischen Tochtergesellschaft Abschreibungen in Höhe von 59 Mio. Franken angekündigt.
Umsatzrückgang aufgrund des schwachem Euro.
In Frankreich werden zudem 104 Stellen abgebaut. Das operative Betriebsergebnis vor Einmalkosten betrug im Halbjahr 3,6 Mio. Franken, nach 5,0 Mio. Fr. im ersten Semester 2008, wie Calida am Freitag weiter mitteilte.
Calida gut, Aubade schwach Den Umsatzrückgang begründet Calida im Wesentlichen mit dem schwachen Euro gegenüber dem Franken. Währungsbereinigt sank der Umsatz um 5,4 Prozent. Während sich die Marke Calida gut entwickelte, litt die Marke Aubade unter der schlechten Konsumstimmung im Heimmarkt Frankreich, wie das Unternehmen schreibt. In den Ländern, in denen die Marke Aubade stark ist, erwartet Konzernchef Felix Sulzberger in den kommenden Monaten einen noch stärkeren Abschwung, wie er in einem Interview mit der Finanznachrichtenagentur AWP sagte. Dazu gehören nebst Frankreich auch Spanien und Grossbritannien. Ganz allgemein zeige sich derzeit, dass infolge der Konjunkturschwäche Händler und Kunden von Calida Probleme haben und zum Teil sogar vom Markt verschwinden, sagte Sulzberger. Der Handel sei in Bezug auf die Bestellungen für die Frühjahrskollektion derzeit «sehr zurückhaltend».
Quelle: sda / Freitag, 24. Juli 2009 / 09:39 h
Notkredite für Quelle von EU genehmigt
Der Stern meldet zum Quelle Notkredit:
Dass direkt vor der Insolvenzanmeldung die Konten von Quelle leer geräumt wurden und alles Geld in Richtung Arcandor floss, beachtet niemand mehr.
Weiter berichtet stern.de:
Also man greift wieder in den Topf des Volksvermögens um ein Projekt am Laufen zu halten, für das in einigen Monaten erst das Sanierungskonzept vorgelegt wird?! Da sollte man lieber den Laden schliessen, die Mitarbeiter mit den 50 Millionen abfinden und die Geldschieber zum Teufel jagen.
Letztendlich wird es wohl so laufen, wie Karl-Theodor zu Guttenberg es durch die Blumen schon vorankündigt.
Sprich - es ist sowieso abzusehen, dass das Geld nur noch die Gläubiger bedient (In dem Fall zum Grossteil Investoren und Banken) und die Arbeitsplätze für die Zukunft sowieso verloren sind. Nur etwas zeitverzögert um das ganze Chaos nach den Wahlen zu starten.
Infoquelle: stern.de
Die EU-Kommission hat den Notkredit zur Rettung von Quelle genehmigt. Die Beihilfe erfülle die EU-Kriterien zur Rettung von Unternehmen in Schwierigkeiten, weil die Hilfe in Form eines Darlehens gewährt werde und zeitlich befristet sei, erklärte die Kommission.
Dass direkt vor der Insolvenzanmeldung die Konten von Quelle leer geräumt wurden und alles Geld in Richtung Arcandor floss, beachtet niemand mehr.
Weiter berichtet stern.de:
Das insolvente Versandhaus Quelle kann mit staatlicher Hilfe vorerst weiter arbeiten. Die EU-Kommission hat den vom Bund, Bayern und Sachsen zugesagten 50-Millionen-Euro-Kredit am Dienstag sofort genehmigt. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg rechnet damit, dass Quelle Ende der Woche wieder flüssig ist. Bis September will er ein Sanierungskonzept vorlegen.
Also man greift wieder in den Topf des Volksvermögens um ein Projekt am Laufen zu halten, für das in einigen Monaten erst das Sanierungskonzept vorgelegt wird?! Da sollte man lieber den Laden schliessen, die Mitarbeiter mit den 50 Millionen abfinden und die Geldschieber zum Teufel jagen.
Letztendlich wird es wohl so laufen, wie Karl-Theodor zu Guttenberg es durch die Blumen schon vorankündigt.
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) warnte aber: "Quelle ist mitnichten, wie einige sagen, jetzt gerettet." Mit dem bis zum Jahresende befristeten Kredit habe Quelle eine faire Chance bekommen, seinen Geld- und Warenstrom wieder in Gang zu bringen und ein Zukunftskonzept zu suchen. "Aber ein solcher Kredit kann auch dazu dienen, dass eine geordnete Insolvenz inklusive Abwicklung stattfinden kann", sagte Guttenberg im ZDF.
Sprich - es ist sowieso abzusehen, dass das Geld nur noch die Gläubiger bedient (In dem Fall zum Grossteil Investoren und Banken) und die Arbeitsplätze für die Zukunft sowieso verloren sind. Nur etwas zeitverzögert um das ganze Chaos nach den Wahlen zu starten.
Infoquelle: stern.de
Banken spekulieren schon wieder
Solange die Steuerzahler weiter die Löcher der Faulen Kredite stopfen, kann munter weiter spekuliert werden. Eine Überwachung der Banken und deren Geschäfte durch die Bafi ist aus Personalmangel nicht zu realisieren. Erschreckend.
Quelle:
Quelle:
Interhyp-Zinskommentar vom 22.05.2009
Ausgehend von zum Teil widersprüchlichen Konjunkturindikatoren in den USA und in Europa befinden sich die Zins- und Aktienmärkte seit zwei Wochen in einer Phase sehr starker Tagesschwankungen. Das ist Ausdruck der derzeitigen Verunsicherung über den tatsächlichen Verlauf der Wirtschaftskrise. Während sich die Auswirkungen der Krise auf Staatsverschuldung und Arbeitsmärkte gerade erst anfangen zu zeigen, deuten Frühindikatoren schon auf eine Stabilisierung der Weltkonjunktur auf Sicht 2010 hin und werden deshalb von den Optimisten als Begründung für Aktienkäufe und Anleihenverkäufe herangezogen. Gleichzeitig werden aber Negativnachrichten von den Konjunkturpessimisten als Einstiegschance am Anleihemarkt genutzt. Dieser Wettkampf der beiden Lager wird uns auch die nächsten Wochen und Monate sehr schwankungsvolle Zinsmärkte bringen. Die Zentralbanken haben ihr Pulver praktisch verschossen und die Leitzinsen nahe Null festgezurrt. Die Zinsentwicklung bei den langen Laufzeiten wird aber von Angebot und Nachfrage bestimmt. Und dort sind die treibenden Themen die Inflationsaussichten, Staatsverschuldung, Bonitätseinschätzungen von Staaten und Unternehmen sowie erwartetes Wirtschaftswachstum. Derzeit scheinen die Konjunkturoptimisten die Oberhand zu haben und wir erwarten daher für die nächsten Wochen etwas höhere Kapitalmarktzinsen, die sich auch in höheren Baugeldzinsen niederschlagen werden.
Positiv für Baufinanzierungskunden bleibt, dass der Wettbewerb zwischen den Banken weiterhin recht intensiv ist und deshalb die Baugeldkonditionen in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern nur geringe Aufschläge gegenüber den Refinanzierungssätzen der Institute beinhalten. Wir empfehlen weiterhin, besonders jungen Familien und Kunden mit Neubauvorhaben auf hohe Kalkulationssicherheit zu achten und lange Laufzeiten mit guten Sondertilgungsoptionen zu wählen. Wenn man von der derzeit steilen Zinskurve profitieren möchte, bieten sich Kombinationen mit 5-jährigen Laufzeiten an oder sogenannte 50/50 Kombi-Darlehen, die aus den niedrigen Geldmarktzinsen Nutzen ziehen. Dabei kann die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren, mit den tiefen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombiniert werden. Damit verringern sich die monatlichen Belastungen deutlich und weitere Leitzinssenkungen werden durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen führen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erreicht wird. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche zudem teilweise oder ganz getilgt werden. Damit entsteht große Flexibilität. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei aufgrund der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 100 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.
Tendenz
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: aufwärts
Infoquelle: Interhyp Newsletter
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG
Positiv für Baufinanzierungskunden bleibt, dass der Wettbewerb zwischen den Banken weiterhin recht intensiv ist und deshalb die Baugeldkonditionen in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern nur geringe Aufschläge gegenüber den Refinanzierungssätzen der Institute beinhalten. Wir empfehlen weiterhin, besonders jungen Familien und Kunden mit Neubauvorhaben auf hohe Kalkulationssicherheit zu achten und lange Laufzeiten mit guten Sondertilgungsoptionen zu wählen. Wenn man von der derzeit steilen Zinskurve profitieren möchte, bieten sich Kombinationen mit 5-jährigen Laufzeiten an oder sogenannte 50/50 Kombi-Darlehen, die aus den niedrigen Geldmarktzinsen Nutzen ziehen. Dabei kann die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren, mit den tiefen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombiniert werden. Damit verringern sich die monatlichen Belastungen deutlich und weitere Leitzinssenkungen werden durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen führen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erreicht wird. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche zudem teilweise oder ganz getilgt werden. Damit entsteht große Flexibilität. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei aufgrund der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 100 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.
Tendenz
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: aufwärts
Infoquelle: Interhyp Newsletter
Robert Haselsteiner
Gründer und Mitglied des Vorstands der Interhyp AG
Bankenkrise - Jetzt als Spiel !?!
Das Video Bankenkrise von Extra 3 (ND)R ist zwar nun schon über ein Jahr alt, aber zu Zeiten des Gerangels um die Hypo Real Estate, nie aktueller gewesen.
Immobilienkäufer drängen nach London
Preisrutsch lockt Käufer nach London
Investoren profitieren von der Schwäche des britischen Pfunds
Investoren profitieren von der Schwäche des britischen Pfunds
London - Die Preise für Luxus-Domizile in London verzeichneten im Januar den zweitstärksten Rückgang seit Beginn der Datenerhebungen im Jahr 1976. Für Käufer wird es immer schwieriger, Kredite für Immobilienkäufe zu erhalten. Das hat den Preis für Häuser im Wert von mehr als einer Million Pfund um 3,7 Prozent gedrückt, wie der Immobilienberater Knight Frank LLP berichtet. Das Unternehmen ermittelt einen monatlichen Immobilienindex auf Basis der geschätzten Werte von Immobilien in den nobelsten Stadtteilen Londons.Von Peter Woodifield, Bloomberg
In den vergangenen zwölf Monaten sind die Preise im Luxussegment um 21 Prozent eingebrochen. "Die plötzliche Beschränkung bei der Hypothekenfinanzierung war der Hauptgrund für den Marktrückgang im vergangenen Jahr", erklärte Liam Bailey, Abteilungsleiter bei Knight Frank in London. "Das bringt für den Eigenheimsektor und für die Wirtschaft insgesamt weiterhin Probleme mit sich."
Eine Erholung sei in nächster Zeit nicht in Sicht, so der Immobilienberater. Finanzdienstleister in London dürften bis Ende 2010 bis zu 60 000 Stellen streichen. "Die Preisrückgänge dürften sich ab Ende 2009 beruhigen, aber 2010 wird es bestenfalls eine Seitwärtsbewegung geben", sagt Bailey. Knight Frank rechnet nun damit, dass die Preise gegenüber dem Gipfel um 35 Prozent absacken werden.
Der Preisrutsch hat mehr Kaufinteressenten angelockt. Angesichts der Schwäche des britischen Pfunds gegenüber dem Euro und dem Dollar beginnen ausländische Käufer, sich für Londoner Immobilien zu interessieren. Die Zahl der Besichtigungen war im vergangenen Monat 65 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Und die Zahl der ausländischen Interessenten, die im Januar bei einem Immobilienmakler registriert waren, lag 35 Prozent höher als im Vorjahr. Am stärksten zulegen in der Gunst der Interessenten konnten die Stadtteile Mayfair, Knightsbridge, Belgravia und Chelsea.
"Wenn die Pfund-Schwäche anhält, wird das die Nachfrage von ausländischen Superreichen anschieben. Das dürfte die niedrigere Nachfrage von vielen Käufern aus der City teilweise kompensieren", so Bailey. Der größte Preisrückgang war bei Objekten im Wert von bis zu 2,5 Mio. Pfund zu beobachten. Aber auch Anwesen, die über 10 Mio. Pfund kosten, haben seit September 20 Prozent an Wert verloren. Im November verkaufte Richard Cutt, Leiter des Büros Mayfair von Knight Frank, ein 680 Quadratmeter großes, modernisiertes Objekt in der Nähe des Grosvenor Square an einen Käufer aus dem Nahen Osten. Der Preis von 15 Mio. Pfund lag 25 Prozent unter der Preisforderung.
Eine Immobilie, die im Jahr 1976 auf einen Wert von 100 000 Pfund kam, hätte im März ihren Höchstwert bei 3,99 Mio. Pfund erreicht. Bis Ende vergangenen Monats wäre dieser auf 3,13 Mio. Pfund gesunken. Damit hätte sie in den zehn Monaten täglich rund 2810 Pfund an Wert verloren.
Anleger besinnen sich wieder auf Wohnimmobilien
Investment: Sicherheitsaspekt führt zu Umdenken
Investitionen in Immobilien wird wieder interessanter für Anleger.
abendblatt.de vermeldet:
Infoquelle: abendblatt.de
Investitionen in Immobilien wird wieder interessanter für Anleger.
abendblatt.de vermeldet:
Die Finanzmarktkrise hat keinen negativen Einfluss auf den Hamburger Wohnimmobilienmarkt. "Im Gegenteil", sagt Joachim Seeler, Geschäftsführer bei Hamburg Trust. "Nicht nur die Banken sind nach wie vor bereit, Wohnungsbauprojekte zu finanzieren. Darüber hinaus interessieren sich auch wieder private Anleger für Wohnimmobilien und Fonds." Die Branche konstatiert eine Flucht aus unsicheren Geldanlagen in das sichere "Betongold". Lange Zeit seien die Gewinnmargen in diesem Segment nicht attraktiv genug gewesen. "Da denkt man jetzt anders", so Seeler. Auch Björn Dahler, Inhaber des Maklerunternehmens Dahler & Company, stellt ein zunehmendes Interesse an Luxus-Eigentumswohnungen als Kapitalanlage fest. Lange Zeit habe man gesagt, dass die erzielbaren Mieten den Kaufpreis nicht rechtfertigten. Das habe sich angesichts steigender Mieterwartungen und der aktuellen Finanzsituation geändert. In der HafenCity, so der Makler, würden Kaltmieten von 18 bis 22 Euro pro Quadratmeter erzielt.
"Immobilien in Toplagen genießen das besondere Vertrauen von Anlegern, die sich von kurzfristigen hohen Renditeversprechen abkehren und wieder mehr auf konservative und kalkulierbare Werte setzen." Dahler beobachtet eine Landflucht ins Luxussegment in der City. Diese Immobilien seien nicht nur als Anlageobjekt begehrt, sondern auch als Heim. "Nicht mehr das große, exklusive Haus auf dem Lande ist gefragt, sondern die Stadtvilla oder das Luxusapartment in einer etablierten Stadtlage."
Neben dem Münchner ist der Hamburger Wohnimmobilienmarkt der interessanteste Markt für Investoren und Anleger. Dazu Seeler: "Die Stadt wächst, doch der Wohnungsmarkt zieht nicht entsprechend nach." 2007 seien in Hamburg 2900 neue Wohnungen im Geschosswohnungsbau errichtet worden. "Gleichzeitig verzeichnet der Markt aber jedes Jahr 2500 bis 4000 Wohnungen als Abgänge - sei es durch Abriss oder durch Umwidmungen." Was fehle, sei bezahlbarer Baugrund und schnellere Genehmigungsverfahren. Die Folge von zu geringer Bautätigkeit sei eine Vielzahl von Bewerbern für frei gewordene oder neu gebaute Wohnungen. "Meistens ist noch nicht einmal die Betonplatte gegossen, da haben sich jede Menge Interessenten gemeldet", sagt Seeler. Beispiel Bergedorf: Hier investiert Hanse Trust in einen Wohnungsneubau auf einem ehemaligen Bahngelände in Innenstadtnähe. 2010 sollen die 155 Mietwohnungen fertig werden; schon jetzt wurden 120 Interessenten registriert. "Wir laufen angesichts des verknappten Wohnungsangebots in Hamburg auf einen Engpass zu. Die Mieten werden steigen", beschreibt Seeler die für Investoren günstige Marktsituation.
hst
erschienen am 31. Januar 2009
Infoquelle: abendblatt.de
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