Posts mit dem Label Dollar werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dollar werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Heizölpreise sinken - 100 Liter unter 88 Euro

Nach der Entscheidung der EZB, dass der Leitzins gesenkt wird und keine Krisenanleihen mehr gekauft werden, rutschten die Preise für Rohöl ab.

Bereits seit 4 Wochen in Folge sinken die Barrelpreise der Referenzsorten.
Seit vergangenem Montag sind die Preise für US-Leichtöl um 2,50 Dollar gesunken. Nordseeöl (Brent) sank immerhin noch um 1,50 Dollar je Barrel. Zusätzlich ist der stabilere Euro, der derzeit wieder bei 1,34 Dollar dotiert, für günstigere Ölpreise verantwortlich. Die Händler hoffen auf einen weiteren Preisverfall um den Handel wieder anzukurbeln.

Pressemitteilung von: Ceto-Verlag GmbH
Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank wirkt weiter nach. Marktteilnehmer deuten die Signale positiv. So konnten die Rohölnotierungen etwas von den gestrigen Verlusten wettmachen. Der Euro stieg ebenfalls. Für Heizölkunden in Deutschland hieß das: deutliche Abschläge! LEIPZIG. (Ceto) Bis gestern war die Welt derjenigen Anleger, die weiter auf stabile, wenn nicht gar steigende Ölpreise setzten, in Ordnung. Dann kam die EZB und machte alles zunichte. Zwar konnten sich beide Referenzsorten am heutigen Tage etwas berappeln. Bezogen auf die Woche stehen jedoch Verluste zu buche. US-Leichtöl verlor gegenüber Montag 2,50 US-Dollar je Barrel, bei Nordseeöl (Brent) war es immerhin 1,50 Dollar. Die Doppel-Entscheidung der EZB, keine Krisen-Anleihen mehr zu kaufen und gleichzeitig den Leitzins im einig Euroland zu senken, war der Grund für den Rutsch und den danach erfolgten moderaten Anstieg. Denn Marktteilnehmer bewerten die Maßnahmen durchaus positiv. Bis auf Österreich drehten heute alle wesentlichen Markt-Indizes der Euro-Staaten ins Plus. In deren Folge kletterten auch die Rohölpreise wieder an, jedoch lediglich auf das Niveau nach den gestrigen Verlusten. Mehr konnten sie nicht wettmachen. Für Heizölkunden hierzulande bedeutete dies deutliche Abschläge, zumal der Euro zumindest bis zur hierzulande preisrelevanten Mittagszeit Stärke zeigt und wieder deutlich mehr als 1,34 US-Dollar kostet. Danach rutschte er etwas ab. Im Bundesdurchschnitt wurde für die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 87,36 Euro gezahlt, das sind 1,19 Euro weniger als gestern. Der Handel hofft auf einen weiteren Preisverfall. Erst dann, so die mehrheitliche Meinung, würde das Geschäft wieder anspringen. Gegenüber Montag verbilligte sich Heizöl um 1,47 Euro. Der wöchentliche Durchschnittspreis beträgt damit 88,48 Euro und sinkt damit in der vierten Woche in Folge.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dow Jones auf Halbjahreshoch

Die New Yorker Aktienbörse schloss mit einem leichten Aufschlag von 0,28 Prozent bei 11.164,05 Einheiten auf einem Sechsmonatshoch. Neben den Aussagen beim G-20-Gipfel trugen Spekulationen um einen erneuten Kauf von Staatsanleihen durch die US-Notenbank Fed zum freundlichen Klima bei. Auch die besser als erwarteten Daten vom Immobilienmarkt riefen ein positives Echo hervor.

Bankwerte gerieten unter Druck:
US-Notenbankchef Bernanke kündigte an, Banken eingehend auf Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Zwangsvollstreckungsrechte bei Hypotheken prüfen zu wollen. Bank of America schlossen als Dow-Schlusslicht mit einem Abschlag von 2,45 Prozent. Auch die Mitbewerber Wells Fargo (minus 1,49 Prozent) und JPMorgan Chase (minus 1,67 Prozent) büßten kräftig ein. Entgegen ihrem Branchentrend und deutlich höher als der Markt notierten die Titel der Citigroup (plus 2,43 Prozent).
http://money.oe24.at/money/Topbusiness/Dow-Jones-schliesst-auf-Sechsmonatshoch/5630949

Infineon hebt Prognosen für das laufende Geschäftsjahr

Erneut hat Infineon seine Prognose fürs laufende Geschäftsjahr angehoben.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 profitierten die Münchener Halbleiterhersteller von der starken Nachfrage nach ihren Produkten und der allgemeinen Konjunkturerholung. Von April bis Juni verdiente Infineon 126 Millionen Euro und damit 59 % mehr als im 2. Quartal. Das ist das vierte Quartal hintereinander, in dem Infineon schwarze Zahlen schreibt. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 1,21 Milliarden €.
"Nach einem herausfordernden Geschäftsjahr 2009 haben wir im Aufschwung außerordentlich gute Ergebnisse erzielt",
erklärte Infineon-Chef Peter Bauer.

Auch der starke Dollar trug zur Quartalsverbesserung bei.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Infineon nun mit einem Umsatzanstieg im mittleren bis hohen 40-Prozent-Bereich und erhöhen damit die Vorprognosen, die sich im 30 % Bereich bewegten.

Amerikanische Luxusimmobilien in der Krise ?!

Toll Brothers baut teure Luxusimmobilien in den USA.
Jedoch fallen auch hier die Umsätze.

die faz.net berichtete gestern über die Luxus Immobilien Erbauer Toll Brothers:


11. Februar 2009 Gleich in zwei Problembranchen ist das amerikanische Unternehmen Toll Brothers engagiert: Es stellt vor allem luxuriöse Häuser her. Die amerikanischen Immobilienmärkte stecken in einer tiefen Krise, vor allem Wohnimmobilien. Und Luxus geht selbst in den internationalen Jetset-Metropolen seit Ausbruch der Finanzkrise auch nicht mehr wie in den Jahren zuvor.

So wartete der größte amerikanische Entwickler von Luxusimmobilien nun mit der Meldung auf, dass der Umsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um mehr als 50 Prozent gesunken ist. Dies ist auf Quartalsbasis schon das elfte Minus in Folge. Bis Quartalsende am 31. Januar fielen die Verkaufserlöse auf nur 409 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor lagen sie noch bei 842 Millionen Dollar.

Rekordhoch in weiter Ferne

Doch die Aktionäre des Unternehmens konnte diese Nachricht nicht mehr wirklich schocken. Der Titel hat seinen Kurssturz schon längst hinter sich. Vor wenigen Jahren notierten Toll Brothers noch auf einem Rekordniveau von 57 Dollar die Aktie und stürzten schon längst vor Ausbruch der Subprime-Krise ab.

Denn schon vor fünf Jahren zeichnete sich bei Luxusimmobilien das Ende des Aufschwungs ab. Nun scheint sich der Kurs dauerhaft unterhalb von 25 Dollar etabliert zu haben - und die Skala scheint nach unten noch weiter offen.

Am Mittwoch tendierte der Titel im New Yorker Aktienhandel zeitweise 2,8 Prozent im Minus bei 18,06 Dollar, profitierte dann allerdings von der allgemeinen Erholung an der New Yorker Börse.
„Die vergangenen fünf Monate zählten zu den schwierigsten in der Wirtschaftsgeschichte der Vereinigten Staaten“, verteidigte Vorstandsvorsitzender Robert Toll das schlechte Ergebnis seines Unternehmens.

Aktie meiden

Toll forderte die amerikanische Regierung auf, mehr für die danieder liegenden Immobilienmärkte in den Vereinigten Staaten zu tun. Ob Präsident Barack Obama dabei jedoch zuerst an Luxuswohnungen denken wird, ist fraglich. Wahrscheinlich liegen ihm die unteren Einkommensschichten, denen die Zwangsversteigerung droht, doch zuvorderst am Herzen.

Am 25. Februar wird Toll Brothers den vollständigen Bericht veröffentlichen. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass Anleger den Titel vorerst meiden sollten.

Immobilienkäufer drängen nach London

Preisrutsch lockt Käufer nach London
Investoren profitieren von der Schwäche des britischen Pfunds


London - Die Preise für Luxus-Domizile in London verzeichneten im Januar den zweitstärksten Rückgang seit Beginn der Datenerhebungen im Jahr 1976. Für Käufer wird es immer schwieriger, Kredite für Immobilienkäufe zu erhalten. Das hat den Preis für Häuser im Wert von mehr als einer Million Pfund um 3,7 Prozent gedrückt, wie der Immobilienberater Knight Frank LLP berichtet. Das Unternehmen ermittelt einen monatlichen Immobilienindex auf Basis der geschätzten Werte von Immobilien in den nobelsten Stadtteilen Londons.

In den vergangenen zwölf Monaten sind die Preise im Luxussegment um 21 Prozent eingebrochen
. "Die plötzliche Beschränkung bei der Hypothekenfinanzierung war der Hauptgrund für den Marktrückgang im vergangenen Jahr", erklärte Liam Bailey, Abteilungsleiter bei Knight Frank in London. "Das bringt für den Eigenheimsektor und für die Wirtschaft insgesamt weiterhin Probleme mit sich."

Eine Erholung sei in nächster Zeit nicht in Sicht, so der Immobilienberater. Finanzdienstleister in London dürften bis Ende 2010 bis zu 60 000 Stellen streichen. "Die Preisrückgänge dürften sich ab Ende 2009 beruhigen, aber 2010 wird es bestenfalls eine Seitwärtsbewegung geben", sagt Bailey. Knight Frank rechnet nun damit, dass die Preise gegenüber dem Gipfel um 35 Prozent absacken werden.

Der Preisrutsch hat mehr Kaufinteressenten angelockt. Angesichts der Schwäche des britischen Pfunds gegenüber dem Euro und dem Dollar beginnen ausländische Käufer, sich für Londoner Immobilien zu interessieren. Die Zahl der Besichtigungen war im vergangenen Monat 65 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Und die Zahl der ausländischen Interessenten, die im Januar bei einem Immobilienmakler registriert waren, lag 35 Prozent höher als im Vorjahr. Am stärksten zulegen in der Gunst der Interessenten konnten die Stadtteile Mayfair, Knightsbridge, Belgravia und Chelsea.

"Wenn die Pfund-Schwäche anhält, wird das die Nachfrage von ausländischen Superreichen anschieben. Das dürfte die niedrigere Nachfrage von vielen Käufern aus der City teilweise kompensieren", so Bailey. Der größte Preisrückgang war bei Objekten im Wert von bis zu 2,5 Mio. Pfund zu beobachten. Aber auch Anwesen, die über 10 Mio. Pfund kosten, haben seit September 20 Prozent an Wert verloren. Im November verkaufte Richard Cutt, Leiter des Büros Mayfair von Knight Frank, ein 680 Quadratmeter großes, modernisiertes Objekt in der Nähe des Grosvenor Square an einen Käufer aus dem Nahen Osten. Der Preis von 15 Mio. Pfund lag 25 Prozent unter der Preisforderung.

Eine Immobilie, die im Jahr 1976 auf einen Wert von 100 000 Pfund kam, hätte im März ihren Höchstwert bei 3,99 Mio. Pfund erreicht. Bis Ende vergangenen Monats wäre dieser auf 3,13 Mio. Pfund gesunken. Damit hätte sie in den zehn Monaten täglich rund 2810 Pfund an Wert verloren.
Von Peter Woodifield, Bloomberg

Phelps und Dollar - unschlagbares Team

Der US-Schwimmer Michael Phelps holte sich heute in den frühen Morgenstunden mitteleuropäischer Zeit, während ich noch friedlich schlummerte, seine sechste Goldmedaille bei diesen Olympischen Spielen. Und natürlich knackte die schwimmende Kampfmaschine" im Finale der 200 Meter Lagen wieder einmal einen Weltrekord. Geht das noch mit rechten Dingen zu, fragen sich viele, vor allem wahrscheinlich jene, die ihm hinterher schwimmen. Es muss entmutigend sein, für all die vielen Schwimmprofis aus allen Ländern der Welt, dass sie in Peking fast schon zum Statistendasein degradiert sind. Der Goldjunge aus den Vereinigten Staaten ist nicht aufzuhalten.

Ein Landsmann" von Phelps scheint aktuell ebenfalls nicht aufzuhalten zu sein - der Dollar. Die US-Währung ist im fernöstlichen Devisenhandel am Freitag auf ein Sechs-Monats-Hoch gegenüber dem Euro gestiegen. Der Euro verlor gegenüber dem Dollar im frühen Handel 0,3 Prozent und kostete 1,4761 Dollar, bis zum Mittag legte die Gemeinschaftswährung wieder leicht zu auf 1,4778 Dollar. Grund für die Euroschwäche waren Rezessionsängste: Gestern veröffentlichten Zahlen zufolge sank das Bruttoinlandsprodukt im Euro-Raum im zweiten Quartal um 0,2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal.

Die nächste Unterstützung findet der Euro erst wieder im Bereich von 1,45 US-Dollar.

Noch am 22. April mussten für einen Euro 1,60 US-Dollar gezahlt werden. Seither hat der Greenback gegenüber der Gemeinschaftswährung eine beispiellose Aufholjagd gestartet. Ähnlich beeindruckend wie bei Schwimmer Phelps ist hier die Geschwindigkeit der Erholung der Weltleitwährung aus den Vereinigten Staaten. Phelps schlug heute morgen zwei Sekunden vor dem ungarischen Silbermedaillen-Gewinner Laszlo Czeh am Beckenrand an - das sind im Schwimmen Welten. Und auch der Dollar schaffte allein in einer Woche ein Plus von 4,5% gegenüber dem Euro.

Dass der US-Dollar in den letzten beiden Wochen so fest notiert, liegt vor allem daran, dass die US-Notenbank ein Ende der Zinssenkungen signalisiert hat und neue, wirkliche Negativmeldungen von Seiten des Immobiliensektors ausblieben. Der frühere Chef der US-Notenbank Alan Greenspan sieht zudem bei den Hauspreisen in den USA für die erste Jahreshälfte 2009 sogar die Chance für eine Stabilisierung bzw. Bodenbildung.

Und die Argumente zugunsten des Dollar scheinen zwingend: Bei einer Kaufkraftparität von 1,16 Dollar je Euro ist der Euro noch um fast 30 Prozent überbewertet - ein Niveau, auf dem es bei früheren Euro-Höhenflügen eng wurde. Gleichzeitig verbessert sich die US-Handelsbilanz spürbar, besonders wenn man von der Ölrechnung absieht. Derweil deuten die Indikatoren aus Europa einen abrupten Abschwung an, womit der hiesige Zinsvorsprung auf der Kippe steht. Und auch der Euro wird demnach Stück für Stück seinen Vorsprung abgeben müssen.


Infoquelle: Investor-daybreak

China reisst das Steuer rum

Das Land hat lange genug die Inflationsbekämpfung als oberstes Ziel verfolgt. In den vergangenen Monaten sog die Regierung in Peking wegen der Teuerung Unmengen an Kapital aus dem Markt – teils durch Zinserhöhungen, teils durch eine Anhebung der Mindestreserve für die Banken.
Aktien erhalten Unterstützung durch die Führung


Am Freitag bekräftigte Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao jedoch, dass der Staat durchaus weiter am Wachstum des Landes interessiert sei. Denn in der Weltwirtschaft gebe es "Unsicherheiten und destabilisierende Faktoren, die größer werden", erläuterte Hu. Gleichzeitig nähmen in China selbst die Herausforderungen zu, obwohl die Wirtschaft im ersten Quartal noch um 10,4 Prozent gewachsen sei, sagte der Präsident am Freitag in Peking in seinem ersten Gruppeninterview mit ausländischen Korrespondenten. Daher müsse sein Land beständiges und schnelles Wachstum sichern, während gleichzeitig die "übermäßig wachsenden Krisen" unter Kontrolle gebracht werden müssten.

Seit Jahresanfang sei China mit "großen Herausforderungen" konfrontiert worden, erläuterte Hu Jintao weiter. Der Politiker verwies auf die Schneekatastrophe im Januar und das verheerende Erdbeben in Sichuan mit voraussichtlich mehr als 80.000 Toten. Bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Probleme des Landes müsse seine Politik eines "wissenschaftliches Entwicklungskonzepts" verfolgt werden. Hinter diesem Schlagwort verbirgt sich nach Einschätzung von Journalisten eine Wende von dem bisherigen Wachstum um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Umwelt und Ressourcen hin zu einer mehr nachhaltigen Entwicklung.


Infoquelle: China Strategie

Die Wahlen in den USA rücken näher

Die Wahl in Amerika rückt unaufhaltsam näher.
Bis zum Termin im November sind es gerade noch vier Monate und die Kandidaten präzisieren ihre Programme. Was ist dabei für die Wirtschaft und für die Börse von Belang und welche Werte sind die Favoriten oder die möglichen Verlierer? Es sind die üblichen Verdächtigen, könnte man sagen. Chancen sehen die Analysten für die Branchen Gesundheit, Infrastruktur, Alternative Energien (Windkraft, Solarenergie, Biokraftstoffe) und Risiken für die Sparten Rüstung und Öl. Das gilt für einen Sieg des Demokraten Obama, vom dem die Auguren derzeit glauben, dass er den Republikaner John McCain weit hinter sich lassen wird. Er muss die Altlasten" seines Parteifreundes und jetzigen Präsidenten George W. Bush mit sich herumschleppen, keine leichte Aufgabe.

Im Prinzip unterscheiden sich die Programme der beiden Kandidaten indessen nur wenig. Generell gilt es, die US-Konjunktur anzukurbeln und die verschiedenen Krisen zu bewältigen, in erster Linie also die Probleme bei den Immobilien und bei den Banken. Vor dem Hintergrund teurer Benzinpreise und steigender Lebenshaltungskosten entwickelt sich die Energiepolitik zum Thema Nummer Eins. Mitte Juni hat John McCain seine Vision zur endgültigen Befreiung Amerikas von der strategischen Abhängigkeit von ausländischem Öl" präsentiert. Das ist aber leichter gesagt als getan. Denn seit drei Jahrzehnten hat jeder amerikanische Präsident geschworen, die Abhängigkeit der USA von Ölimporten zu beenden. In der Realität hat sie stetig zugenommen. McCain plant die Aufhebung des Verbots zur Förderung der Öl- und Gasreserven in heimischen Küstengewässern. Außerdem setzt er auf die Kohle und will er mehr Kernkraftwerke bauen lassen. Obama ist anscheinend dagegen. In der Energie- und Klimaschutzpolitik gibt es einige Unterschiede, die Positionen der beiden Kandidaten hinsichtlich der Kernkraft sind aber nicht gar so weit voneinander entfernt.

Die Absichten von McCain kommen bei den Amerikanern offenbar gut an. Auf Plakaten kann man lesen: Drill Here. Drill Now. Pay Less" (Hier bohren, jetzt bohren, weniger zahlen). Allerdings setzt sich McCain dem Vorwurf aus, auf der Seite der großen Ölkonzerne zu stehen. Für Obama und seine Anhänger gehört den alternativen Energien und neuen Technologien generell mehr Unterstützung als bisher. Viele Volkswirte glauben, dass gezielte Anreize und staatliche Vorgaben zur Verringerung der Energieabhängigkeit und im Kampf gegen den Klimawandel von grundlegender Bedeutung sind. Nicht umsonst verzeichnen die Geldanlagen mit dem Prädikat Nachhaltigkeit" die größten Mittelzuflüsse. In unserem Börsenbrief Umwelt-Depot-Investor", der 40 einschlägig wichtige Aktien beleuchtet, können Sie dazu übrigens regelmäßig das Neueste erfahren.

Ganz allgemein dreht sich der Wahlkampf immer mehr um die Wirtschaftspolitik. Wie gesagt: Das US-Wachstum ist niedrig, die Immobilienkrise nimmt kein Ende, und die Preise für Benzin und andere Konsumgüter steigen und steigen. Das Vertrauen der Verbraucher in die wirtschaftliche Lage ist so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Beide Kandidaten werden deshalb bis zum Wahltermin Anfang November viel Zeit damit verbringen, für ihre Wirtschafts-, Finanz-, Gesundheits- und Energiepolitik zu werben. Wichtige Themen sind natürlich die Sanierung der Staatsfinanzen und die Steuern. Im Gespräch ist auch eine neues Konjunkturpaket über 400 Millionen Dollar und natürlich wollen beide Politiker viele neue Arbeitsplätze schaffen. Bisher waren Präsidentschafts-Wahljahre überwiegend gute Börsenjahre.


Infoquelle: Gerhard Mahler
boersenverlag.de

Indien will Bergbau stärker privaten Investoren öffnen

Indien verfolgt mit seiner neuen Bergbaupolitik das Ziel, das rohstoffreiche Land verstärkt privaten Investitionen zu öffnen. Die im vergangenen Monat vom Kabinett verabschiedeten neuen Richtlinien schließen eine Reihe von Maßnahmen ein, durch welche die veralteten indischen Bergbaugesetze auf den neuesten Stand gebracht werden sollen. Diese Gesetze waren bisher trotz des Rohstoffbooms der vergangenen Jahre ein großes Hindernis, neue Investitionen international agierender Minengesellschaften anzuziehen, schreibt das "Wall Street Journal". So sollen Bergbauunternehmen nun die Möglichkeit erhalten, von der Exploration auch auf die Förderung überzugehen, ohne dass sie Gefahr laufen, dass die Erschließungsrechte für ihre Rohstofffunde an andere Gesellschaften übergehen. Auch soll es künftig Firmen erlaubt sein, Konzessionen für kommerziell verwertbare Ressourcen mit Gewinn weiter zu verkaufen. Außerdem sollen die Rechte an Funden, die von öffentlich geförderten Körperschaften getätigt wurden, an andere Investoren versteigert werden können.

Die Bergbauinitiative besitzt zwar die Unterstützung der indischen Regierung, muss aber noch vom Parlament verabschiedet werden, wo Opposition droht. Schon in der Vergangenheit hatte der Bergbau mit politischen und bürokratischen Widersachern zu kämpfen. Insbesondere mit den Regierungen der Bundesstaaten wurde oft über Landrechte oder die Frage gestritten, ob die mineralischen Rohstoffe im selben Staat verarbeitet werden müssen, in dem sie entdeckt wurden. Sollten die neuen Maßnahmen tatsächlich angenommen werden, könnten mehr ausländische Bergbaugesellschaften nach Indien geholt werden, wie Industrievertreter meinen. Indien liegt nämlich in der Ausschöpfung seiner Ressourcen hinter vielen anderen rohstoffreichen Ländern zurück. Nach Angaben der Federation of Indian Mineral Industries ist bisher nur in 2,3% des Landes nach mineralischen Vorkommen exploriert worden, und der Schwerpunkt lag bei Bauxit und Kupfer, wie auch die Freter Group aus Belgien bestätigte.

Hindernisse für Bergbau und Exploration erwachsen durch immer stärkeren Widerstand von Umweltschutzgruppen, Auseinandersetzungen um Landkäufe sowie gewalttätige Ausschreitungen in einigen Regionen. Rio Tinto Plc etwa berichtet von geologisch interessanten Gebieten, in denen man sich wegen der drohenden Gefahren für die eigenen Mitarbeiter nicht engagieren wolle.

Die indischen Gesetze über Bergbau und mineralische Ressourcen datieren teilweise bis 1957 zurück. Die Regierung in New Delhi verspricht sich von der Modernisierung, dass innerhalb von fünf Jahren ausländische Direktinvestitionen von 250 Mio USD pro Jahr generiert werden. Solche Investitionen beliefen sich nach Aussage des Finanzministeriums für den Zeitraum von April 2000 bis Dezember 2007 auf lediglich 478,3 Mio USD. Einige Beobachter aus der Industrie halten die Investitionsschätzungen sogar noch für zu niedrig gegriffen. Tatsächlich könnte sich für den Bergbau eine neue potenziell lukrative Region eröffnen, und das zu einer Zeit, da die haussierenden Rohstoffpreise teilweise auch durch Indiens eigene rapide Industrialisierung angetrieben werden. Indien ist nicht nur reich an mineralischen Rohstoffen, sondern bildet auch einen Absatzmarkt dafür, was das Land für international agierende Minengesellschaften besonders attraktiv macht.


Infoquelle: financal.de

Am Krisenende ist Abrechnung

Susanne Schmitt von Investors Daybreak schreibt dazu passend:

haben Sie sich schon einmal gefragt, was eigentlich mit dem ominösen Begriff "Belastungen" gemeint ist, der immer wieder in den Berichten über die eine oder andere Bank auftaucht, wenn es um die Verluste im Zusammenhang mit der internationalen Finanzkrise geht. Gestern war wieder zu lesen, die Bayerische Landesbank (BayernLB) weise "Belastungen" in Höhe von 4,3 Mrd. Euro aus.

Belastungen sind nicht gleich Verluste, soviel ist klar, aber woraus bestehen diese Belastungen eigentlich? Wenn Sie genauer hinschaut, erkennen Sie leicht, Vieles ist bedingt durch Bewertungsspielräume, die die Banken jetzt voll ausschöpfen und zwar nach unten.

Tatsächliche Verluste entstanden aus Zahlungsausfällen, die bei der BayernLB gelandet sind, weil Hausbesitzer in den USA ihre Bankkredite nicht mehr bedienen können. Diese Kreditausfälle beziffert die BayernLB mit 100 Mio. Euro, mit einem Komplettverlust von Wertpapieren in der Bilanz rechnet die Bank in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Der Rest ergibt sich aus Bewertungsänderungen von Wertpapierbeständen.



Tagesausblick: Freitag, 4. April
Zum Wochenende rücken einmal mehr Konjunkturdaten im Mittelpunkt, je nachdem, wie sie ausfallen, können wir mit einem versöhnlichen Wochenschluss rechnen. In den USA werden die Arbeitsmarktdaten für März veröffentlicht, zwar soll die absolute Zahl der Arbeitslosen sich leicht verringert haben, die Arbeitslosenquote wird mit 5,0% aber leicht höher als im Vormonat (4,8%) erwartet. Gleichzeitig werden Daten zur Lohnentwicklung bekannt gegeben. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gibt den Auftragseingang für Februar bekannt und dieser dürfte gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen sein. Aus den Unternehmen gibt es wenig zu berichten. Von Daimler hören wir etwas zu den Mercedes-Absatzzahlen im März.

Der Eurokurs ist hoch - wie lange noch?

Eine Meldung ist er in diesen Tagen kaum noch wert. Seitdem der Eurokurs über 1,50 Dollar gestiegen ist, haben sich offensichtlich alle daran gewöhnt. Die 1,60-Dollar-Marke hat die Gemeinschaftswährung bisher noch nicht übersprungen, also beachten wir den Euro-Kurs nicht weiter?

Ich denke, man sollte schon genauer hinschauen, denn es deutet Einiges daraufhin, dass der Euro zwar historische Höchststände getestet hat, aber in naher Zukunft gegenüber dem Greenback wieder an Wert verlieren dürfte.

Mit einem einseitigen Blick auf die deutsche Konjunktur vergessen wir, dass der Kurs des Euro nicht nur von der deutschen Wirtschaft abhängt, sondern auch von anderen Faktoren. Geben sich die Unternehmen in Deutschland noch verhältnismäßig optimistisch, wie der zuletzt veröffentlichte Ifo-Index zeigt und die sinkenden Arbeitslosenzahlen signalisieren, so zeigen sich die anderen Volkswirtschaften in der Eurozone etwas schwächer.

In Spanien kühlt sich der überhitzte Immobilienmarkt deutlich ab, die Einzelhandelsumsätze in ganz Europa entwickeln sich schon seit einigen Monaten eher negativ. Das können wir auch jetzt am Euro sehen: Der Referenzkurs wurde gestern auf 1,5583 US-Dollar festgelegt, was einem Rückgang um 0,57% entspricht.

Wie hoch genau der Eurokurs ist, lässt uns wohl auch deshalb kalt, weil er dem deutschen Export offenbar kaum etwas anhaben kann. Nach jüngsten Einschätzungen der Postbank werden die Ausfuhren in diesem Jahr um rund 6% im kommenden Jahr sogar um 7% zunehmen. Das liegt unter anderem daran, dass ein Großteil der Exporte in die Eurozone fließt, nämlich 43%. 22% in die anderen EU-Länder und knapp 11% in die restlichen Länder Europas. Drei Viertel der deutschen Ausfuhren sind damit für Europa bestimmt.

Eins ist allerdings auch richtig: Würde der Euro fallen, dann stünden wir noch besser da.


Einen erfolgreichen Börsentag wünsche ich Ihnen.

Susanne Schmitt
Autorin Investor´s Daybreak


Infoquelle:

Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Fachverlag für Privatfinanzen
www.Privatanleger.net

Finanz Schlagworte

1000 Hotelfond Adidas Aktie Aktiengesellschaft Aktienkurse Aktienmarkt Aluminium Amsterdam Anlage Anleihekurs Anleihen Anschlussfinanzierung Apollo Apple Audi Bad Bank Bank Bankenkrise Barclays Baufinanzerung Baufinanzierung Bausparvertrag Bauzinsen BMW BNP Boerse Börse Börsengang BP Brent Bürgschaft Calida China Citigroup City BKK Commerzbank Computer Creditreform Daimler Dax Deutschland Dividende Dollar Dow Jones Dubai EBA Egan-Jones Eigenkapital Energie Enteignung ESM EU-Rettungsschirm Euro Europa Exxon Mobil EZB Falschberatung Finanzdienstleister Finanzierung Finanzkrise Finanzmarkt Finanztest Fisskal-Politik Fitch Fond Frankfurt Geldanlage Gesundheitsfond Gewinn Hamburg Handelsblatt Hedge Fond Heizoel Hewlett Packard Hochtief Hypothekenfinanzierung Immobilien Immobilienfinanzierung Immobilienfond Immobilienpreise Infineon Insolvenz Interhyp Investmentfond Ipad Iphone Italien IVG Immobilien JP Morgan K1 Kapitalanlagerecht Kapitalflucht Kapitalmarkt Karlsruhe KfW Klage Kodak KPMG Krankenkasse Kredit Kreditwürdigkeit Kündigung Kurs LBS Lebenshaltungskosten Lehman Leitzinsen Liechtenstein London Mailand McDonalds Medienfond Medizintechnik Mercedes Mischfonds Moodys Muenchen Netbook Nike OLG Hamm Ölpreis Österreich PC Peach Property Pfund Pleite Politik Pressemeldung Profit Quartalszahlen Quelle Rating Ratingagentur Rechtsanwalt Regenerative Energie Rekordabsatz Rekordgewinn Rendite Robert Haselsteiner Rohöl Rohstoffe Santander Saudi Arabien Schadensersatz Schlecker Schufa Schuldenkrise Schwäbisch Hall Schweiz Schweizer Franken Shell Sonos Sonova Sony Spanien Sparkasse Staatsanleihen Start-up Stockpulse Strompreise SundP Tagesgeld Tata Umsatz Unicredit Urteil USA USB Verfassungsgericht Verkaufszahlen Video VIG Volltilger Darlehen VW Währungsunion Wall Street Weltmarkt West LB WGF Wirecard Wirtschaftskrise Wüstenrot Zentralbank Zertifikate Zinsbindung Zinsen Zinsentwicklung Zypern

Bausparverträge Vergleich

Versicherungsmeldungen

Exclusive Luxus Immobilien

Immobilien München

Fachanwalt und Anwälte News

Medizinrecht & Betäubungsmittelgesetz

DSL und Breitbandanbieter im Test